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Unliebsame Gäste

Küchen mit Parkett - länger schön als versiegelte Parkettböden
Küchen mit Parkett – länger schön als versiegelte Parkettböden

Fall 1: Ort: Leipzig-Wiederitzsch, Zeit: 09.02.2018, 17:40 Uhr bis 11.02.2018, 09:30 Uhr

Durch ein Kellerfenster, das er zuvor aufgehebelt hatte, drang ein Unbekannter übers Wochenende in ein Einfamilienhaus ein. Nachdem er die Bewegungsmelder zerstört hatte, durchwühlte er in allen Zimmer das Mobiliar. Er stahl einen kleinen Tresor mit einer vierstelligen Summe sowie diversen Dokumenten, ein Notebook, HiFi-Technik und verschiedenen Schmuck. Mit seinem Diebesgut flüchtete er durch ein Fenster in den Garten, wo er einen Teil seiner Beute verlor.

Eine aufmerksame Nachbarin hatte den Einbruch bemerkt und die Polizei gerufen. Die Beamten verständigten die Geschädigte (57). Der Eigentümerin entstand ein Schaden in Höhe einer mittleren vierstelligen Summe.

Fall 2 – Ort: Leipzig-Eutritzsch, Zeit: 09.02.2018, 11:40 Uhr bis 11.02.2018, 17:30 Uhr

Ein Einbrecher versuchte mehrmals vergeblich, Türen und Fenster aufzuhebeln. Danach zerschlug er die Scheibe der Terrassentür und stieg ein. Er durchsuchte von oben bis unten alles. Abgesehen hatte es der Täter auf Bargeld, hochwertige Uhren und Schmuck sowie auf hochpreisige Schreibutensilien. Mit dem Diebesgut konnte er unerkannt entkommen. Während die Höhe des Stehlschadens noch unklar ist, wurde der Sachschaden auf eine fünfstellige Summe im unteren Bereich geschätzt. Das Ehepaar (w.: 54, m.: 57) hatte den Einbruch beim Nachhausekommen festgestellt und die Polizei in Kenntnis gesetzt.

In beiden Fällen haben Kripobeamte die Ermittlungen aufgenommen.

Junger Mann schwer verletzt

Ort: Leipzig-Grünau, Plovdiver Straße/Jupiterstraße, Zeit: 11.02.2018, gegen 21:30 Uhr

Am Sonntagabend verständigte die Rettungsleitstelle die Polizei über eine schwere Körperverletzung. Ein junger Mann (Syrer, 19) war mit drei Landsleuten (21, 22, 26) unterwegs. In einer Hand hielt er einen pyrotechnischen Sprengkörper. Plötzlich gab es eine Explosion und der 19-Jährige verletzte sich schwer. Einer seiner Freunde informierte die Rettungsleitstelle.

Danach setzte sich das Quartett ins Auto des 26Jährigen und dieser fuhr in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Von dort wurde der
Schwerverletzte in eine Klinik verlegt und sofort operiert. Von drei Fingern seiner rechten Hand waren die Endglieder abgetrennt worden.

Auch ein Anwohner (49) hatte die Polizei gerufen. Der Zeuge hatte am offenen Fenster gestanden und vier Personen gesehen, die von der Jupiterstraße zur Plovdiver Straße liefen. Er sah einen Lichtschein und wie einer der Männer etwas auf die Wiese warf. Danach gab es einen Knall, der Mann taumelte und fiel dann hin. Die anderen halfen ihm wieder auf die Füße und fuhren wenig später mit einem Auto davon.

Als Polizeibeamte am Unfallort eintrafen, meldeten sich bei ihnen drei Männer. Sie gaben an, beim Unfall dabei gewesen zu sein. Sie seien Verwandte des Verletzten und hätten ihn ins Krankenhaus gebracht. Der 21-Jährige habe einen Böller an einer Straßenhaltestelle gefunden und mitgenommen. Sein Versuch, ihn zu zünden, sei nicht gelungen. Daraufhin habe der 19-Jährige den Böller an sich genommen und angezündet. Dann sei es zur Explosion gekommen. Die drei wurden nach Feststellen ihrer Identität
aus der polizeilichen Maßnahme entlassen.

Handtasche geraubt

Fall 1 – Ort: Leipzig-Reudnitz, Riebeckstraße, Zeit: 11.02.2018, gegen 05:00 Uhr

Die Geschädigte (32) meldete sich am frühen Morgen auf dem Polizeirevier im Zentrum und teilte mit, dass sie überfallen worden sei. Sie befand sich gerade auf dem Weg zur Arbeit, als ein Unbekannter an ihrer Umhängetasche zog, die sie über der linken Schulter
trug. Die Frau stürzte. Trotz ihrer Gegenwehr konnte der Täter ihr die Handtasche rauben.

Sie sah zwei Personen flüchten. Die 32-Jährige erlitt leichte Verletzungen, wurde später ambulant behandelt. In ihrer Tasche befanden sich das Portmonee mit einer zweistelligen Summe sowie EC-Karte und diverse Ausweise, andere persönliche Gegenstände und auch Schlüssel.

Fall 2 – Ort: Leipzig-Zentrum, Löhrstraße, Zeit: 11.02.2018, gegen 10:15 Uhr

Auf dem Weg zur Löhrstraße, dort wollte die Geschädigte ihr Fahrrad abholen, bemerkte die Frau (56) einen Fahrradfahrer. Dieser fuhr an ihr vorbei. Als sie ihr Ziel erreicht und den Hausflur betreten hatte, bemerkte sie jemanden hinter sich. Sie drehte sich um,
erkannte den Radfahrer von eben, der auf sie zukam und sofort mit Worten bedrohte. Er verlangte ihre Handtasche. Trotzdem die Frau um Hilfe rief, griff er nach ihrer Tasche.

Er zerrte so am Henkel, dass die 56-Jährige stürzte. Am Boden liegend, griff sich der Unbekannte die Tasche und raubte daraus das Portmonee mit einer hohen zweistelligen Summe, EC-Karten, Führerschein, Personalausweis und anderen Dokumenten im Gesamtwert von ungefähr 200 Euro. Damit flüchtete er. Aufgrund des Sturzes hatte sich sein Opfer leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden. Da die Frau ihr Mobiltelefon in ihrer Bekleidung hatte, verständigte sie die Polizei und ihren Ehemann.

Vom Räuber liegt folgende Personenbeschreibung vor: Mitte bis Ende Vierzig, ca. 1,75 m groß, schlank, langer, ungepflegter dunkelbraun-grauer Vollbart, ungepflegtes gelocktes grau-braunes Haar, ungepflegte Zähne, sprach akzentfrei deutsch mit tieferer Stimme, trug dunkle Bekleidung, vermutlich einen schwarzen Pullover mit Kapuze über dem Kopf. Er hatte ein schwarzes, „klappriges“ Damenfahrrad älteren Modells bei sich.

Fall 3 – Ort: Leipzig-Eutritzsch, Theresienstraße/Wittenberger Straße, Zeit: 10.02.2018, gegen 02:15 Uhr

Ein 43-Jähriger hatte sich mit einem Bekannten getroffen und sein Fahrzeug auf einem Parkplatz vor einem Einkaufsmarkt abgestellt. Dorthin brachte ihn sein Bekannter wieder, ließ ihn auf der gegenüberliegenden Straßenseite aussteigen und fuhr weiter. Beim Überqueren der Straße bemerkte der Mann drei Personen. Sie kamen ihm entgegen, behinderten ihn auf seinem Weg zum Parkplatz und forderten von ihrem Opfer das Handy, welches er nicht sichtbar in seiner Bekleidung hatte, und die Umhängetasche, die er über der Schulter trug.

Der 43-Jährige gab an, nichts Wertvolles, nur Dokumente, in seiner Tasche zu haben. Das Trio schenkte ihm keinen Glauben. Einer zückte nun, so der Geschädigte, vermutlich ein Reizgas, während ein Komplize ein Messer aus seiner Jackentasche zog. Der Dritte im Bunde stand ein wenig abseits, handelte nicht. So bedroht, übergab das Opfer seine Umhängetasche, die ihm sofort aus der Hand gerissen wurde. Die Drei flüchteten damit vermutlich in Richtung Dessauer Straße. Verletzt wurde der Geschädigte nicht. Er rief die Polizei.

Folgende Personenbeschreibungen liegen vor:

1. Person (mit Messer): etwa 1,72 bis 1,75 m groß, schlank, leicht gebräunte Haut, war bekleidet mit blau-grauer Jeans, einer grau-schwarzen Jacke, einer dunklen Mütze, trug Turnschuhe, hatte Messer mit ca. 10 cm langer Klinge bei sich.

2. Person (mit Reizgas): etwa 1,72 bis 1,75 m groß, schlank, leicht gebräunte Haut, trug Jeans, Kapuzenshirt mit Jacke darüber, Kapuze über den Kopf gezogen, zog Spraydose mit schwarzer Kappe aus der Jackentasche.

3. Person: ca. 1,80 m groß, kräftige Figur, kurze Haare.

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Alle drei sollen 22 bis 23 Jahre alt sein und bei ihnen soll es sich um Tunesier oder Marokkaner handeln. In der Umhängetasche des 43-Jährigen befanden sich eine Brieftasche mit einer dreistelligen Summe, ein älteres IPhone, ein Ausweisetui mit Visiten-und Kundenkarten, Personalausweis, Führerschein, Zulassungsbescheinigung Teil I sowie ein Schreibblock. Die Höhe des Gesamtschadens ist noch unklar.

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Fall 4 – Tourist bedroht und beraubt – Ort: Leipzig-Volkmarsdorf, Eisenbahnstraße, Zeit: 10.02.2018, 02:00 Uhr

Ein Leipzig-Besucher (20) war zur späten Stunde noch unterwegs. Auf der Eisenbahnstraße sprachen ihn zwei Unbekannte an, fragten nach Geld. Der junge Mann reagierte nicht. Daraufhin wurde er gegen eine Wand gedrückt. Einer zeigte ihm einen Elektroschocker, der andere zerschlug eine Flasche und bedrohte ihn mit dem Flaschenhals. Anschließend stießen sie den 20-Jährigen zu Boden und schlugen ihm ins Gesicht. Dabei fiel sein Schlüsselbund aus der Tasche, was einer der beiden einsteckte.

Dann verschwanden sie. Der Tourist verletzte sich leicht, musste aber nicht ärztlich versorgt werden. Der Überfallene suchte eine nahe gelegene Gaststätte auf und bat einen Angestellten, die Polizei zu rufen. Der englischsprechende Tourist gab an, dass es sich bei beiden um 15-bis 16-Jährige arabischen Aussehens handeln soll. Einer hatte einen kleinen Oberlippenbart, war dunkel gekleidet und trug ein schwarzes Basecap. Sein Komplize trug ebenfalls dunkle Bekleidung, hatte ein Fahrrad bei sich.

In allen vier Fällen haben Kripobeamte die Ermittlungen aufgenommen und suchen dringend Zeugen. Diese melden sich bitte bei der Leipziger Kripo in der Dimitroffstr. 1, Telefon (0341) 96 64 66 66.

Kinderwagen angezündet

Ort: Leipzig, OT Volkmarsdorf, Annenstraße, Zeit: 11.02.2018, gegen 03:00 Uhr

Wegen Brandstiftung ermittelt die Kriminalpolizei derzeit in der Annenstraße. Dort entzündeten in der Nacht zu Sonntag unbekannte Täter einen Kinderwagen in einem Mehrfamilienhaus. Der Kinderwagen fing Feuer, sodass sich die Flammen auch auf das hölzerne Treppenhaus ausbreiten konnten. Die Feuerwehr löschte den Brand rasch und verhinderte damit ein Übergreifen auf das gesamte Haus. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Allein das Treppenhaus ist bis in die zweite Ebene verrußt und eine Wand vom Keller bis in die erste Etage beschädigt worden. Der Sachschaden wird derweil auf ca. 50.000 Euro geschätzt.

Unerwartetes Wiedersehen mit einem Fahrrad

Ort: Taucha und Leipzig, Zeit: 01.12.2017 – Diebstahl des Rades bis 11.02.2018 – Sicherstellung des Rades

Bereits am 1. Dezember 2017 wurde einem 23-Jährigen in Taucha bei einem Einbruch in ein Mehrfamilienhaus ein hochwertiges Dirtbike der Marke „Dartmoor“ gestohlen. Auffällig daran waren die orangenen Felgen und rot eloxierte Bremsscheiben. Das Rad
hatte, nach Angaben des 23-Jährigen, einen Wert von etwa 1.500 Euro. Zwar suchte er nach dem Einbruch auch über Ebay-Kleinanzeigen nach dem Rad, fand jedoch keine entsprechende Anzeige.

Nun kam es jedoch, dass ein Freund des 23-Jährigen das Rad in einem Video auf Instagram wiedererkannte. Er war sich dabei absolut sicher, dass es sich um das gestohlene Rad handelte, da er dieses anhand individueller Merkmale identifizieren konnte. Allerdings hatte der unbekannte Fahrer in dem Video einige Veränderungen an dem Fahrrad vorgenommen. Nun reicht es natürlich nicht, mit dem Namen eines Instagram-Accounts bewaffnet, auf die Suche nach dem Rad zu gehen und so spielte der Zufall dem 23-Jährigen erneut in die Hände, als ein anderer seiner Freunde am 8. Februar erneut eben jenes Fahrrad wiedererkannte.

Dieses Mal jedoch live und in Farbe auf der Berliner Brücke in Leipzig. Der Bekannte des Bestohlenen stoppte den Fahrer (19) auf dem Rad und sprach ihn direkt auf das Fahrrad an. Der 19-Jährige wiederum erklärte, dass er das Rad Anfang Januar über Ebay-Kleinanzeigen erworben hätte und war sich keiner Schuld bewusst.

Mit diesen Informationen im Gepäck begab sich der 23-Jährige noch am Abend des 8. Februars zur Polizei, um seine Erkenntnisse mitzuteilen. Dabei konnte er den Beamten zusätzlich auch den Namen des 19-Jährigen nennen. Hierauf war nun Schnelligkeit gefragt, denn die Kriminalisten mussten befürchten, dass der 19-Jährige vorgewarnt war und damit das Diebesgut verschwinden lassen könnte. Überdies war bei dem Einbruch am 1. Dezember 2017 nicht nur das Fahrrad gestohlen worden, sondern auch noch eine hochwertige Kameraausrüstung nebst einem Laptop aus einem Fotostudio im selben Gebäude.

Noch am selben Abend erwirkten die Beamten einen Durchsuchungsbeschluss über die Wohnung und die Kellerräume des 19-Jährigen und erschienen gegen 22:30 Uhr in der elterlichen Wohnung. Sowohl die Mutter als auch der Vater des Jugendlichen waren anwesend, der 19-Jährige allerdings nicht. Im Keller sicherten die Polizisten sodann insgesamt sechs Fahrräder bzw. Fahrradrahmen und zwei Federgabeln. Das gesuchte Dirtbike war nicht dabei!

Nun wäre diese Geschichte nur halb so gut, wenn sie letztendlich nicht doch noch ein Happy End mit Wiedersehen besäße! Allein dem Zufall möchten wir es nicht zuschreiben, hatte der 23-Jährige doch offenbar über ein breites Netzwerk dafür gesorgt, dass alle seine Freunde nicht nur über Diebstahl sondern auch mit Fotos über das Aussehen des gestohlenen Fahrrades Bescheid wussten. So rief dann auch am 11. Februar ein Freund des 23-Jährigen direkt bei der Polizei an und teilte den Beamten mit, dass er soeben in Leipzig-Grünau in der Skaterhalle der Alten Salzstraße das gestohlene Fahrrad des Tauchaer Kumpels wiedererkannt hätte.

Und ja, nun endlich konnte das Fahrrad am Sonntag, den 11. Februar, in Grünau sichergestellt werden! Wir sind uns sicher, dass sich darüber ein junger Mann aus Taucha ganz besonders freuen wird! Ob der 19-Jährige das Fahrrad tatsächlich selbst gestohlen hatte oder aber ob seine Version vom Ebay-Kauf der Wahrheit entspricht, wird nun in weiteren Ermittlungen geklärt werden müssen.

Polizei sucht Raubopfer aus letztem Jahr

Ort: Leipzig, OT Schönefeld-Abtnaundorf, Waldbaurstraße/Ploßstraße, Zeit: August/September 2017, Mitternacht

Erst im Januar dieses Jahres erhielt die Polizei Kenntnis über einen versuchten Raubüberfall, der sich bereits im August oder September des vergangenen Jahres ereignet haben soll. Zur Erhellung der Ereignisse sucht die Polizei nun händeringend
nach dem damaligen Raubopfer – einer Frau. Doch was hatte sich eigentlich genau ereignet?

Im Zeitraum von August bis September 2017 wurde eine junge Frau, vermutlich ca. 20 Jahre alt, im Bereich des Stannebeinplatzes, in Höhe des Netto-Marktes von hinten angegriffen. Die Frau muss damals vom Stannebeinplatz über die Waldbauerstraße in Richtung Ploßstraße gelaufen sein. Ihr wurde versucht, von hinten der Rucksack zu entreißen, woraufhin sie laut schrie, sich wehrte und davonrannte. Das ganze geschah kurz nach Mitternacht. Die Frau rannte daraufhin bis zu einem Hauseingang und verschwand darin, bevor der Täter oder die Täterin sie einholen konnte.

Zum damaligen Zeitpunkt erstattete das Opfer keine Anzeige bei der Polizei, vermutlich weil ihr ja „nichts weiter“ geschehen war. Dennoch sucht die Polizei jetzt gerade nach dieser Frau, um den Sachverhalt weiter zu erhellen. Die Frau soll zudem längere Haare, zu einem Zopf gebunden, besessen haben. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass sie in Schönefeld wohnt oder dort zumindest jemanden besucht hat.

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Die Frau wird dringend gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Über das Wochenende …

Ort: Stadtgebiet von Leipzig Zeit: 09.02.2018, 20:00 Uhr – 12.02.2018, 07:00 Uhr

… gab es im gesamten Stadtgebiet Einbrüche in geparkte Fahrzeuge der Marke BMW zu verzeichnen. Insgesamt wurden 22 Fahrzeuge angegriffen. Unbekannte Täter drangen gewaltsam in diese Fahrzeuge der unterschiedlichsten Typen ein, indem sie die Dreieckscheibe oder die Scheibe der Beifahrertür einschlugen und in den Innenraum eindrangen. Anschließend entwendete sie das festeingebaute Navigationssystem, die Lenkräder oder die Multifunktionsgeräte. Die konkrete Höhe des Sach-und Stehlschadens liegt noch nicht vor.

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Diebstahl eines Fahrzeuges

Ort: Leipzig, Paunsdorf, Heiterblickallee Zeit: 09.02.2018, 18:00 Uhr – 10. 02.2018, 12:00 Uhr

Unbekannter Täter entwendete auf bisher unbekannte Art und Weise den gesichert abgestellten weißen Toyota Prius (mit schwarzem Dach) der 44-jährigen Halterin in einem Zeitwert von ca. 13.000 Euro.

Ungebetener Besuch im Haus

Ort: Borsdorf, OT Panitzsch, Zeit: 01.02.2018, 15:00 Uhr bis 11.02.2018, 12:45 Uhr

Die Eingangstür widerstand dem Versuch des Aufhebelns. Leider gab der Täter nicht auf, sondern begab sich zur Terrassentür, schob das Rollo hoch und schlug die Türscheibe ein. Anschließend durchwühlte er alles, verschwand mit einem hochwertigen Fernseher und einem Laptop.

Eine nahe Verwandte hatte Sonntagmittag nach dem Rechten geschaut, dabei den Einbruch festgestellt und umgehend die Polizei informiert. Ob noch andere Gegenstände fehlen, wird derzeit noch geprüft; Kripobeamte ermitteln.

Beim Karneval vom Hund gebissen

Ort: Pegau, Zeitzer Straße, Zeit: 10.02.2018, 14:30 Uhr

Am Samstagnachmittag wurde eine Teenagerin (18) während des Karnevalsumzuges in Pegau von einem kleinen Hund gebissen. Sie befand sich in Begleitung ihrer Mutter, als der Hund (etwa 30 – 40 cm hoch), der an der Leine geführt wurde, ihr in die Wade biss. Dabei zerriss ihre Hose und die 18-Jährige wurde oberflächlich verletzt. Gemeinsam folgten sie dem Mann, der den Hund ausführte und erklärten ihm, dass das Tier soeben gebissen hatte.

Der Mann (54) schien sich dafür kaum zu interessieren. Erst nachdem er erneut angesprochen und festgehalten wurde, gab er wiederwillig seine Telefonnummer heraus. Die 18-Jährige fuhr danach ins Krankenhaus und wurde ambulant behandelt. Gegen den 54-Jährigen ermittelt nun die Polizei wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Alle Gullydeckel fliegen hoch?

Ort: Taucha, Otto-Schmidt-Straße Zeit: 10.02.2018, gegen 03:00 Uhr

Eins steht fest: Von Natur aus und ganz von allein liegt es nicht im Fähigkeitsbereich eines Gullydeckels zu fliegen. So im Groben und Ganzen sind die Kanaldeckel auch nicht dazu vorgesehen, ihren angestammten Platz zu verlassen, weswegen schlaue Architekten sie ziemlich schwer konstruierten. All das hinderte Samstagnacht jedoch drei Personen nicht daran, einen Gullydeckel aus seinem Habitat zu entfernen und ihn – seiner Art vollkommen zuwider handelnd – gegen die Scheibe eines Autohauses zu werfen. Das Ergebnis war weniger überraschend: Mit der Wucht eines fliegenden Kanaldeckels barst die Fensterfront und zersplitterte in tausend Einzelteile.

Pech für die Täter war allerdings, dass die Alarmanlage das nächtliche Eindringen augenblicklich registrierte und sich lautstark bemerkbar machte. Die unbekannten Täter, die von einem Mitarbeiter der Security noch beobachtet wurden, flohen auf Fahrrädern, nachdem sie zwar noch versucht hatten, die Räume zu durchsuchen, dann aber ohne Beute flohen. Der Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt (der Gullydeckel blieb unverletzt).

Einbruch in Bäckereicontainer

Ort: Bad Düben, Windmühlenweg, Zeit: 11.02.2018, 22:15 Uhr

Gestern Abend vernahm eine Zeugin (52) ein klirrendes Geräusch und beobachtete daraufhin, wie zwei ihr unbekannte Personen in einen Verkaufscontainer eines Bäckers vor einer Schule in Bad Düben einbrachen. Später stellte die Polizei fest, dass die Einbrecher die Eingangstür beschädigt hatten, um somit in das Innere des Containers zu gelangen.

Dort hatten sie sich am Wechselgeld der Kasse bedient (mittlerer zweistelliger Betrag) und waren kurz darauf wieder geflohen. Die Polizei ermittelt nun wegen besonders schweren Diebstahls.

Einbruch in ein Vereinsheim

Ort: Taucha, Kriekauer Straße Zeit: 09.02.2018, 15:00 Uhr – 11.02.2018, 10:00 Uhr

Unbekannter Täter überstieg einen Zaun und gelangte auf das Gelände. Am Vereinsheim wurde ein Fenster gewaltsam aufgehebelt. Durch dieses gelangte der unbekannte Täter in das Objekt und durchsuchte sämtliche Räume, Schränke und Behältnisse. Im Küchenbereich wurde ein Sparschwein zerschlagen und ein mittlerer zweistelliger Bargeldbetrag entwendet, außerdem noch eine Kettensäge, mehrere alkoholfreie Getränke und mehrere Päckchen Kaffee.

Diese Gegenstände legte der unbekannte Täter außerhalb des Geländes ab. Ein Hinweisgeber fand die Gegenstände und informierte die Polizei. Die Polizei stellte die Gegenstände sicher. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

Hilfe! Die Küche brennt

Ort: Torgau, Nonnenstraße Zeit: 11.02.2018, 18:00 Uhr

Eine 45-jährige Hinweisgeberin informierte die Rettungsleitstelle darüber, dass es in der Küche zu einem Brand gekommen war. 28 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Torgau waren schnell vor Ort, Rettungswesen und Polizei ebenfalls. Das Feuer konnte zügig in der Küche gelöscht werden. Anschließend wurden die Räumlichkeiten belüftet.

Was war passiert? Während die Wohnungsinhaber in einem anderen Zimmer gegessen hatten, wurde in der Küche, auf dem eingeschalteten Herd, ein Topf mit Öl oder Fett unbeaufsichtigt zurückgelassen. Durch die Hitze im Topf entzündete sich mit hoher
Wahrscheinlichkeit der Inhalt.

Parkett in der Küche – Der perfekte Wohlfühlboden ...
Parkett in der Küche – Der perfekte Wohlfühlboden …

Dadurch fiel der Topf von der Herdplatte auf den Küchenboden und der Belag geriet sofort in Brand. Dadurch entwickelte sich starker Rauch im Bereich der Küche, des Flures und in der Folge auch im Treppenhaus. Die 31-jährige Wohnungsinhaberin und ein 32-jähriger Mann versuchten, gemeinsam das Feuer mit Decken und Tüchern zu ersticken. Das gelang ihnen nicht.

Anschließend warfen sie den „heißen“ Topf und die Decken und Tücher aus dem Fenster auf den Hinterhof. Auf Grund des Rauches wurden insgesamt vier Personen (32, m; 31, w; 45, w und 6 weiblich) mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht und ärztlich versorgt. Eine Evakuierung war nicht nötig, da der Brand und die Rauchentwicklung schnell bekämpft werden konnte. Über die Höhe des Sachschadens liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Nach Auffahrunfall geflüchtet

Ort: Leipzig-Grünau, Antonienstraße/Brünner Straße Zeit: 11.02.2018, gegen 21:00 Uhr

Der Fahrer eines VW Passat befuhr die Antonienstraße stadtauswärts. Vor der Kreuzung zur Brünner Straße wechselte er in den rechten Fahrstreifen. Dort beachtete er zwei verkehrsbedingt haltende Pkw nicht, fuhr auf einen Opel Mokka (Fahrer: 50) auf. Durch
die Wucht des Aufpralls wurde der Opel auf den davor stehenden BMW (Fahrer: 66) geschoben. Dabei wurden sowohl der Opelfahrer als auch sein Beifahrer (36) leicht verletzt und mussten ärztlich behandelt werden.

Der Unfallverursacher stieg aus und verschwand stadteinwärts, als Kameraden der Feuerwehr erschienen. Zeugen beschrieben den Mann. Polizeibeamte ermittelten schnell den Halter und seine Wohnanschrift. Dort trafen sie den Mann (44) jedoch nicht an. Seine Lebensgefährtin konnte nicht sagen, wo er sich zurzeit aufhält. Nach dem Mann wird jetzt gefahndet.

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Der VW Passat wurde von Polizeibeamten sichergestellt. An den drei Fahrzeugen entstand ein Schaden von ca. 10.000 Euro. Gegen den 44Jährigen wird wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und fahrlässiger
Körperverletzung ermittelt. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Unter Drogen vor der Polizei geflohen

Ort: Grimma, Nerchauer Straße Zeit: 11.02.2018, gegen 19:00 Uhr

Am 11. Februar fischte ein 20-jähriger Wermsdorfer eine Anordnung des Landratsamtes Nordsachsen aus seinem Briefkasten, in dem die Entziehung seiner Fahrerlaubnis angeordnet wurde, der Grund? Mehrfaches Fahren unter Drogen … Nun wäre die nächstliegende Handlung nicht gerade die gewesen, erneut Chrystal zu „tanken“ und danach auf eine „Spritztour“ in den Wagen zu springen.

Doch genau das tat der 20Jährige. Auf dieser Tour sollte er dann kurz vor 19:00 Uhr in Grimma an der Leisniger Straße von einer Streife der Polizei gesehen worden sein. Da das Fahrzeug – ein roter Opel Corsa mit Oschatzer Kennzeichen – samt Fahrer den Streifenpolizisten bereits bekannt war, entschlossen sie sich kurzerhand, den Wagen einer Kontrolle zu unterziehen.

Und auch an dieser Stelle handelte der 20-Jährige nicht pflichtgemäß: Er gab Gas und floh vor den Beamten in halsbrecherischem Tempo. Dabei führte ihn sein Weg nicht nur auf Gegenfahrbahnen, sondern ebenso auf einen Radweg und eine angrenzende Grünfläche. Es blieb dem reinen Zufall überlassen, dass hierbei niemand zu Schaden kam und sich obendrein in diesem Moment keine Person auf dem Weg befand. Nur gemeinsam mit einem zweiten Team der Grimmaer Polizei konnte der Opel letztlich gestoppt werden.

Der 20-Jährige wurde befragt und gab schlussendlich zu, am selben Tag Drogen konsumiert zu haben und eigentlich schon gar keinen Führerschein mehr zu besitzen. Dabei zeigte er den Beamten auch den Brief des Landratsamtes. Ein Schnelltest auf Drogen sprang positiv auf Amphetamine an. Ein Blick ins Innere des Fahrzeuges offenbarte dann noch einen Teleskopschlagstock, der durch die Beamten sichergestellt wurde. Nach einer Blutentnahme im Krankenhaus und der erkennungsdienstlichen Behandlung konnte der 20-Jährige wieder seiner Wege gehen – allerdings ohne sein Fahrzeug.

Der Opel wurde sicher abgestellt, den Schlüssel hatte die Polizei sichergestellt. Denn Autofahren darf der 20-Jährige nun auf längere Zeit nicht mehr. Gegen ihn wird darüber hinaus wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis unter berauschenden Mitteln und wegen des Verstoßes gegen das
Waffengesetz ermittelt.

Dem Alkohol erlegen im Graben gelandet

Ort: Markkleeberg, Rathausstraße/Bahnübergang, Zeit: 11.02.2018, 21:30 Uhr

Mit einer offenen Flasche Bier in der Hand und einer Flasche Wein in der Jackeninnentasche radelte ein 27-Jähriger gestern Abend mitten in eine Baustelle hinein. Dabei war die Baustelle nicht etwa ungesichert oder verwaist, nein ganz im Gegenteil: Zu jenem Zeitpunkt dröhnte der Lärm eines Baggers weithin über die Straße und mehrere Bauarbeiter gingen geschäftig ihren Aufgaben nach. Dennoch wagte der 27-Jährige die Fahrt in die Baustelle und es kam, wie es kommen musste …

Der Radler stürzte und fiel in einen eben erst ausgeschachteten Graben von etwa 1,40 m Tiefe. Schnell eilten die Bauarbeiter herbei, um ihm zu helfen. Sie informierten einen Krankenwagen und die Polizei.

Die stellte später einen erheblichen Atemalkoholduft bei dem Manne fest, konnte ihn jedoch keinem Test unterziehen, da er durch die medizinische Behandlung seiner schweren Verletzungen dazu nicht in der Lage war. Überdies zeigte er sich sehr unkooperativ, war kaum ansprechbar, sprach lallend, war desorientiert und versuchte sich immer wieder der Halskrause, die ihm vorsorglich angelegt worden war, zu entledigen. Letztlich gelang es dem Rettungsdienst dennoch, ihn ins Krankenhaus auf die Intensivstation zu bringen.

Papierschredder-Maschine brannte

Ort: Leipzig-Möckern, Landsberger Straße, Zeit: 10.02.2018, 03:16 Uhr

Samstagnacht mussten neben Kameraden der Feuerwehr auch Mitarbeiter des Rettungswesens und Polizeibeamte ausrücken: Eine Arbeitsmaschine brannte in einer Firma. Zwei Mitarbeiter (33, 57) bedienten in einer Halle den Schredder, um Papier zu zerkleinern. Plötzlich geriet die Maschine in Brand. Die Flammen griffen sofort auf in der Nähe gelagertes Papier über.

Die Männer konnten sich unverletzt aus der Halle retten, verständigten die Polizei. Kameraden der Wehren Lindenthal und Wiederitzsch löschten den Brand. Es handelte sich um einen technischen Defekt, wie sich bei der Überprüfung herausstellte. Zur Höhe des Schadens liegen noch keine Angaben vor.

Arbeitsunfall in Markkleeberg

Ort: Markkleeberg, OT Wachau, Apelsteinallee, Zeit: 10.02.2018, gegen 10:25 Uhr

Samstagvormittag wurde die Polizei über einen Arbeitsunfall in einer Großbäckerei informiert. Dort war ein Mitarbeiter (50) der Haustechnik nach dem Wechsel eines Lüftungsfilters von der Leiter gestürzt und hatte sich schwer verletzt. Wieso genau der 50-Jährige den Halt auf der Leiter verlor, ist bisher noch nicht bekannt.

Die Lüftungsanlage hatte sich in etwa vier Metern Höhe befunden. Fest steht, dass der Haustechniker sich bereits beim Abstieg befunden hatte, als er stürzte. Durch einen Krankenwagen wurde der 50-Jährige mit einer Verletzung am Arm stationär ins Krankenhaus gebracht.

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