Der Ideale Küchenboden

Gerade dachte man, dass es jetzt aber mal genug sei mit den Katzen. 2015 ist noch jung, Zeit für einen Neuanfang, es könnte vielleicht das Jahr des Faultiers werden. Immerhin inszenierte die angesagte New Yorker Handtaschenmarke Mansur Gavriel in ihrer neuen Kampagne gerade ein besonders schönes Exemplar mit einigen ihrer stets ausverkauften „Bucket Bags“. Zudem ist das Beliebtheitspotenzial des Faultiers (Babyface, weiches Fell, Sinn für Gemütlichkeit) mit dem der Katze durchaus vergleichbar. Gerade also dachte man, es könnte anders kommen – da kommt schon die nächste Katzenmeldung: Anfang Februar wird Karl Lagerfeld in Berlin den von ihm fotografierten Opel-Corsa-Kalender für 2015 präsentieren. Darin rekelt sich nicht etwa ein menschliches Supermodel auf den Rüsselsheimer Autos, sondern Lagerfelds Katze Choupette.

Küchenboden, #Buchholz, #Hamburg, #fugenloser #Boden ...
Küchenboden, #Buchholz, #Hamburg, #fugenloser #Boden …

Die 2011 geborene cremeweiße Birma-Katze mit 45.000 Twitter-Followern (fast ebenso viele sind es bei Instagram), deren blaue Augen laut Lagerfeld „wie Sternsaphire“ leuchten, hat seit vergangenem Herbst nicht nur eine eigene Kosmetiklinie. Sie ist auch der schärfste Konkurrent von „Grumpy Cat“ (sieben Millionen Facebook-Follower, 263.000 Twitter-Fans). Die Katze mit den signifikant herabhängenden Mundwinkeln war kurz vor Weihnachten in ihrer ersten Spielfilm-Hauptrolle zu sehen und generierte nach Auskunft ihres Managers in den vergangenen zwei Jahren einen Umsatz von rund 100 Millionen Dollar.

Katzen verdienen im 21. Jahrhundert aber nicht nur mehr Geld als Menschen. Sie haben auch den Hund als beliebtestes Haustier der Welt abgelöst. Allein in deutschen Haushalten leben rund zwölf Millionen Katzen. Rein zahlenmäßig sind Hunde zwar immer noch keine Exoten, im Vergleich zum Internet-Megastar Katze allerdings wesentlich erfolgloser: Die Trafficzahlen, die LOLCat-Bilder und Katzenvideos bei YouTube erzielen, machen nicht nur Hollywood, sondern auch etablierte Nachrichtenwebsites neidisch. Eine Quatsch-Website wie Media schaffte es wiederum mithilfe von massenhaft Katzen-Content zum Medienkonzern. Ohne Katzen ist das Internet jedenfalls nicht mehr vorstellbar.

Bodenbelag in der Küche: Welcher hält am meisten aus ...
Bodenbelag in der Küche: Welcher hält am meisten aus …

Die Tatsache, dass Katzen mittlerweile prominenter als Menschen sind, dass das Hashtag #catsie häufiger verwendet wird als das Hashtag #selfie, sorgt offenbar auch dafür, dass sich immer mehr Menschen eine eigene Katze wünschen. In den USA registrierte man jüngst einen Anstieg von Katzenadoptionen aus Tierheimen von mehr als 100 Prozent – mit etwas Fortune könnte man den nächsten YouTube-Superstar im Körbchen haben. Die Aussicht auf Ruhm und Reichtum mithilfe eines niedlichen Tiers ist aber wohl nicht der einzige Grund für die Begeisterung, die Menschen gegenwärtig allem entgegenbringen, was ästhetisch und inhaltlich an Katzen erinnert.

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In Mode, Design und Werbung sind Katzen seit einigen Jahren auffällig präsent, und das nicht nur in Gestalt des Leopardenmusters, das längst ein Klassiker vom Format des Burberry-Trenchcoats ist. In der jüngeren Vergangenheit gab es kaum eine Marke oder einen Designer von Gucci über Lanvin und Vivienne Westwood bis zu Miuccia Prada, die nicht in irgendeiner Weise mit Katzen gearbeitet haben – sei es in Kollektionen oder Anzeigenkampagnen. Die Models Karen Elson und ihre russische Kollegin Anja Konstantinova sind instagrammende „Cat Ladies“, genau wie Grace Coddington, die legendäre Kreativchefin der US-„Vogue“. Ihr Magazin inszenierte im vergangenen März eine Modestrecke mit Schuhen und Kätzchen und verband so das Beste aus zwei Welten. Die Katzenballerinas der britischen Designerin Charlotte Olympia hat inzwischen jeder, der sie sich leisten kann.

Designboden in der Küche - der Partner für Ihren Küchenboden ...
Designboden in der Küche – der Partner für Ihren Küchenboden …

Ein aktuelles Beispiel von „Catvertising“ ist der Diet-Coke-Spot mit Katzenliebhaberin Taylor Swift in einem Raum voller Perserkatzen, mit dem sich die Werbung einmal mehr die unschlagbare Wirkung des Katzenvideos zu eigen macht. Auch die sogenannte Hochkultur ist längst von Katzen infiltriert: Der chinesische Konzeptkünstler Ai Weiwei lebt in seinem Pekinger Studio mit 30 Katzen, der Maler Martin Eder widmet sich Kitschkätzchen-Motiven. Das 2012 gestartete „Internet Cat Video Festival“ des Walker Art Center in Minneapolis tourt wegen des großen Erfolges inzwischen um die Welt. Einer der absurdesten Auswüchse menschlicher Katzen-Obsession im Internetzeitalter sind die #CatsOfJihad – Kätzchen mit Waffen, auf Twitter gepostet von Social-Media-affinen Europäern, die sich in Syrien und im Irak als IS-Kämpfer verdingen.

Warum ist es ausgerechnet die als kapriziös und schwierig geltende Katze, und nicht etwa der brave Hund, die Menschen aller Kulturkreise und Bildungsschichten, Krieg und Frieden zusammenbringt? Für den britischen Anthrozoologen John Bradshaw, Autor des soeben auf Deutsch erschienenen Bestsellers „Cat Sense“ („Die Welt aus Katzensicht“, Kosmos Verlag), liegt die Antwort auf der Hand: „Katzen sind in vielerlei Hinsicht ein Spiegel unserer Zeit, ein soziologisches Phänomen. Mit ihrem Ruf als individuelles Tier, das sein eigenes Leben lebt und seinen eigenen Kopf hat, passt es perfekt zu unserer stark individualisierten Gesellschaft.“ Mit dem unabhängigen Lebensstil eines Singles oder Mingles in einer der ständig wachsenden Metropolen der westlichen Welt harmoniere nun mal nichts besser als ein ähnlich unabhängiges Haustier – allein schon aus praktischen Gründen, sagt Bradshaw. „Welcher moderne Großstadtbewohner hat heute noch ausreichend Platz oder Zeit für einen Hund, der ständig Gassi gehen muss? Das ist doch eher etwas für Rentner.“

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Der richtige Bodenbelag für Ihre Küche
Der richtige Bodenbelag für Ihre Küche

Der Fotograf Gavin Green, der 2013 mit der Grafikdesignerin Jessica Lowe das schön gestaltete Magazin „Cat People“ gegründet hat, sagt: „Katzen reflektieren den Wunsch vieler Menschen in der heutigen, ziemlich aufgewühlten Zeit, sich in ein hübsch eingerichtetes Zuhause zurückzuziehen, das Ruhe und eine gewisse Stabilität vermittelt. Mit ihrem sensiblen und zurückhaltenden Wesen passt eine Katze perfekt dazu – sie wird sozusagen ein Teil des Mobiliars.“ Dass „Cat People“ kreative Menschen porträtiert, die mit Katzen leben, sei kein Zufall, sagt Green: „Katzenmenschen haben mehr als andere einen Hang zur Ästhetik, zu Kunst, Design und Büchern. Jedenfalls haben sich viele der Menschen, deren Arbeit wir bewundern, als Katzenhalter entpuppt.“

Eine Erfahrung, die Maria Joudina-Robinson teilt. Die Grafikdesignerin, die früher für große Agenturen arbeitete, startete 2014 in London das Magazin „Puss Puss“, das einen ähnlichen ästhetischen und inhaltlichen Ansatz wie „Cat People“ verfolgt. „Ich will zeigen, dass man eine ‚Cat Lady‘ oder ein ‚Cat Man‘ sein kann, ohne dass man notwendigerweise alt und verrückt ist und in einer Wohnung lebt, in der überall Katzenhaare kleben“, sagt Joudina-Robinson.

Küchenboden: Welcher Belag eignet sich für die Küche?
Küchenboden: Welcher Belag eignet sich für die Küche?

Der Himmel in der schönen, neuen Hipsterkatzen-Welt verdüstert sich spätestens dann, wenn das Tier tote Vögel auf dem Küchenboden deponiert und seine Krallen am Florence-Knoll-Sofa zu wetzen beginnt. Der Katzenforscher John Bradshaw sieht hier ein ernst zu nehmendes Problem in der gegenwärtigen und zukünftigen Mensch-Katze-Beziehung. „Viele Menschen stellen sich Katzen heute als dreidimensionale Version der Bilder und Videos vor, die sie im Internet gesehen haben“, sagt Bradshaw. „Es erleichtert das Zusammenleben wesentlich, wenn man eines versteht: Die Katze ist immer noch ein halbwildes Tier mit einem ausgeprägten Jagdinstinkt.“

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Der Ideale Küchenboden – Der Ideale Küchenboden
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Originally posted 2018-12-22 19:14:42.