Wohnzimmer Ideen Höffner

Immer noch im Trend: Auch junge Menschen greifen gern zum Stift, um Freunden und Familie persönliche Grüße zu übermitteln

Enger/Spenge. Mal ehrlich – über liebe Grüße zum Weihnachtsfest freut sich doch jeder. Aber wie sieht es eigentlich umgekehrt aus? Nimmt sich in Zeiten von Facebook, WhatsApp und Twitter überhaupt noch jemand die Zeit und Muße, sich an den Schreibtisch zu setzen, um der Familie oder Freunden in nah und fern ein paar Zeilen zu schreiben? Und ob, sagt Almut Nottelmann – und sie muss es wissen. Denn in der gleichnamigen Buch- und Schreibwarenhandlung in Spenge geht in diesen Tagen vor allem eins über den Ladentisch: viele bunte Weihnachtskarten. „Zu Weihnachten wird nach wie vor viel geschrieben”, sagt die Geschäftsfrau. „Wir verkaufen noch immer reichlich Weihnachtskarten.” Kunden sind dabei nicht nur ältere Menschen, wie man vielleicht vermuten könnte. „Das geht querbeet von jung bis alt.” Entsprechend bunt gemischt ist auch das Kartenangebot. Freche Sprüche statt besinnlicher Wünsche „Da gibt es nicht mehr nur Besinnliches wie früher”, sagt Nottelmann. Viele Karten mit frechen oder lustigen Sprüchen würden gezielt auf jüngere Käufer abzielen: „Liebes Christkind. Ich war das ganze Jahr total lieb. Naja – jedenfalls meistens. Okay, ich kaufe mir meine Geschenke selbst!” bringen Absender wie Empfänger gleichermaßen zum Schmunzeln – und machen die Auswahl der Karten nicht gerade leichter. Petra Gießelmann jedenfalls nimmt sich viel Zeit, um im Kartenständer in der Buchhandlung für alle ihre Freunde und Freundinnen die passende Botschaft zu finden. Weihnachtskarten zu schreiben, so sagt sie, gehört für sie unbedingt zur Weihnachtszeit dazu – schon immer. Zehn bis 15 Karten bringt die Engeranerin Jahr für Jahr zur Post. Und freut sich, wenn sie umgekehrt etwa genauso viele Grüße in ihrem Briefkasten findet. „Die hänge ich dann an einem Band in der Wohnung auf”, sagt sie. Erst wenn der Weihnachtsbaum wieder aus dem Wohnzimmer geräumt wird, werden auch die Karten von der Leine genommen – aber auf keinen Fall weggeworfen. „Die bewahre ich alle auf”, betont sie – zumindest erst einmal. Manche  lassen das Jahr Revue passieren Manch einer beschränkt sich bei seiner Weihnachtspost aber nicht nur auf einen kurzen Kartengruß. Seit Monika Schlüter-Totzek vor gut 20 Jahren mit ihrer Familie Ostwestfalen in Richtung Frankfurt verlassen hat, nimmt sie sich jedes Jahr im Dezember die Zeit, das zu Ende gehende Jahr Revue passieren zu lassen. In einem Rundbrief schreibt sie den Freunden in der alten Heimat ausführlich alles, was in diesem Jahr passiert ist. Dabei kämen Freud und Leid gleichermaßen zur Sprache, sagt sie. „So befreie ich mich in diesen Tagen immer auch ein Stückchen selbst von alten Lasten und kann dem neuen Jahr ein wenig gelassener entgegen sehen.” Wer Weihnachtspost versendet, egal ob Kartengruß oder langen Brief, gibt sich mit der Gestaltung in der Regel besondere Mühe. Gold- oder Silberstift statt Kugelschreiber sind sehr gefragt, sagt Almut Nottelmann. Und auf den Umschlag kommen oft noch bunte Sticker. Und die Meisten wollen ihrer Weihnachtspost auch keine schnöde Alltagsbriefmarke aufkleben. Ein bis zwei Wochen vor dem Fest, so sagt Ulrike Brune von der Poststelle im E-Center Enger, geht der Run auf die Weihnachtsbriefmarken los. „Wer auf Nummer sicher gehen will, deckt sich sogar noch eher damit ein”, sagt Brune. Sie und ihre Kolleginnen haben in diesen Tagen alle Hände voll zu tun, um alle Weihnachtskarten- und briefe pünktlich auf den Weg zu bringen. „Unsere Transportboxen sind jetzt immer pickepacke voll”, sagt sie. Dafür würde allein schon die Weihnachtspost der Geschäftsleute sorgen. Insgesamt sieht Ulrike Brune allerdings einen leicht rückläufigen Trend. „Als ich vor 16 Jahren in der Poststelle angefangen habe, gab es hier vor Weihnachten kein Durchkommen mehr für uns”, erinnert sie sich. Das habe sich doch etwas entspannt.  Ältere greifen oft zum Telefon Ähnlich beurteilt das auch Jörg Bialluch. Als der Leiter des Sozialdienstes und der Betreuungsassistenz vor 25 Jahren seine Arbeit im Alten- und Pflegeheim St. Martinsstift in Spenge aufnahm, war die Post zu Weihnachten durchaus ein Thema. „Das hat sich geändert”, bedauert er. Viele der heutigen Bewohner seien dement oder zu krank, um noch selbst zum Stift zu greifen. „Manche schämen sich auch, noch selbst zu schreiben”, hat er festgestellt. „Sie sagen, dass ihre Schrift inzwischen zu krakelig sei – das wollen sie dann keinem mehr zumuten.” Wer es noch kann, greife deshalb lieber zum Telefon. Expertinnen in Sachen Weihnachtskarten sind dagegen Lea und Alina. Die beiden Schwestern aus Westerenger schreiben zwar nicht unbedingt selber Weihnachtsgrüße an ihre Freundinnen. Aber sie stellen schöne Karten her und verkaufen sie auf verschiedenen Weihnachtsmärkten in Enger. Mit bunten Knöpfen und glitzerndem Garn In diesem Jahr haben sie unter anderem Klappkarten mit bunten Knöpfen gestaltet oder mit Garn glitzernde Sterne auf farbigen Karton gestickt. „Und wir haben ganz gut verkauft”, sagt die 9-jährige Alina zufrieden. Ihre Anregungen finden sie zum Teil im Internet. „Aber wenn man erstmal dabei ist, kommt man auch von selbst immer wieder auf neue Ideen”, ergänzt ihre 11-jährige Schwester. Vielleicht hat ja auch Thomas Meyer eine ihrer Karten verschickt – die einzige, die er von Amts wegen jedes Jahr auf den Weg bringt. Denn anders als mancher vermutet, schreibt der Engeraner Bürgermeister grundsätzlich keine Weihnachtsgrüße an all die Menschen, mit denen er im Laufe des Jahres zu tun hatte. „Wir haben uns in der Engeraner Verwaltung darauf geeinigt, den Menschen lieber persönlich Grüße zum Fest und zum Jahreswechsel zu überbringen”, sagt er.  Mit einer Ausnahme: seinem Amtskollegen in der Partnerstadt Lichtenstein schickt Thomas Meyer jedes Jahr eine Weihnachtskarte. „Das ist für persönliche Grüße einfach zu weit weg!”

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