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Rhein-Neckar-Kreis – News, Termine, Kulturelles und Wissenswertes

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Führungen über den Alten Friedhof in Weinheim am 17. Oktober – Grabstätten prominenter Bürger

Weinheim. Es ist ein verwunschener Ort. Uralte Bäume neigen ihre Äste über Gräber, zu denen verschlungene Pfade führen. Der Alte Friedhof „St. Peter“ oberhalb der Peterskirche in Weinheim, nahe der Weschnitz an der Stelle der ersten bekannten Besiedelung, ist der älteste noch vorhandene Friedhof Weinheims. Seit 1893 nicht mehr für Bestattungen genutzt, war er über viele Jahrhunderte der einzige Friedhof Weinheims, mit einer wechselvollen Geschichte. Heute ist er nicht nur ein schöner Park, sondern auch eine besondere Erinnerungsstätte an die Geschichte Weinheims. Seit einigen Jahren kümmert sich die Bürgerstiftung Weinheim besonders um den Alten Friedhof. Die Tourist-Info bietet geführte Spaziergänge durch den Alten Friedhof an, die nächste am Donnerstag, 17. Oktober, 17 Uhr.
Bei einem rund einstündigen Gang über den Friedhof, der sich malerisch den Hang hinter der Peterskirche hinaufzieht, kann die Vergangenheit wieder lebendig werden. Rund 100 Grabsteine erinnern an Personen, welche die Stadtgeschichte besonders um die Mitte des 19. Jahrhunderts entscheidend mitgeprägt haben. Ein besonderer Experte der Geschichte des Alten Friedhofs ist der Heimatforscher, Buchautor und Bergstraßen-Literat Dr. Alexander Boguslawski – er kann spannende und einfühlsame Geschichten über den Friedhof und die Menschen erzählen, die dort ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, unter anderem sind es der Unternehmer Carl Johann Freudenberg, der Arzt und Schriftsteller Adam Karrillon, der Pädagoge und Schulgründer Karl Friedrich Bender, der Generalkonsul Erhard Bissinger, der Gummiwarenfabrikant Karl Weisbrod, der Badenia-Gründer Wilhelm Platz, der Seifenfabrikant Bechthold, der Architekt und Baumeister Heinrich Hübsch sowie der Kommerzienrat Georg Hildebrand im Angesicht der von ihm betriebenen Mühle. Anmeldung bei der Tourist-Info am Weinheimer Marktplatz, Telefon 06201/82 610 oder [email protected], Teilnahmebeitrag 4 Euro pro Person.

Weinheim. Das Museum der Stadt Weinheim am Amtshausplatz bietet auf vier Etagen und 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche Einblicke in die Stadtgeschichte. Die nächste Führung durch die historischen Schätze des Hauses bietet Museumsleiterin Claudia Buggle am Mittwoch 16. Oktober, 18 Uhr, an. Zu den besonders interessanten Exponaten gehören zum Beispiel ein Mammutschädel aus dem Waidsee, Funde der Bronzezeit aus der Vor- und Frühgeschichte sowie der Merowingerzeit. Fresken aus der alten Peterskirche in Weinheim (entstanden 1250 bis 1350, freigelegt 1910) und Architekturfragmente und Ausstattungsstücke aus Weinheimer Kirchen gehören zu den Raritäten.

Zu besichtigen ist auch ein Biedermeier- und Historismuszimmer aus dem Schloss der Grafen von Berckheim (dem heutigen Rathaus) sowie Ausstellungsstücke aus Handwerk und Gewerbe, bäuerliches Arbeitsgerät und bäuerlicher Hausrat (zum Beispiel eine Schmiede aus Rippenweier). Eine Besonderheit ist ein ausgestopftes Kalb mit zwei Köpfen, es kam in Weinheim zur Welt. Ansichten Weinheims und seiner Umgebung sind ebenfalls ausgestellt. Im Obergeschoss befindet sich der Bereich für Sonderausstellungen. Im Moment sind dort Scherenschnittwerke der Künstlerin Elvira Wadi zu sehen. Im Dachgeschoss ist ein großer Raum für museumspädagogische Veranstaltungen und Kindergeburtstage.

Treffpunkt ist am Eingang Museum, Amtsgasse 2, die Dauer der Führung beträgt circa eine Stunde, Kosten 4 Euro pro Person, 2 Euro pro Kind. Nur mit Voranmeldung bei der Tourist-Info am Marktplatz Telefon 06201-82 610  oder E-Mail: [email protected]

Über 30 von rund 100 teilnehmenden Kindern sind dieses Jahr Träger des Weinheimer Naturdiploms – Verleihung auf der Windeck – Dank an die Anbieter

Weinheim. Es war ein richtiges Abenteuer, aber wer ein Weinheimer Naturdiplom bekommt, der steckt das locker weg – als echter Naturbursche oder Naturmädel. Denn Roland Robra, Weinheims Umwelt- und Naturbeauftragter, hatte vor die Verleihung der Naturdiplome in diesem Jahr eine Abendwanderung durch den Wald gelegt – Taschenlampen waren streng verboten. Das kam bei den Buben und Mädchen sehr gut an. Zumal Robra im Weinheimer Wald immer spannende Details erzählen kann, diesmal ging es im Sonnenuntergang hinauf zur Burgruine Windeck. Die jungen Naturdiplomandinnen und – diplomanden wurden vom „Duo Donnersack“ begleitet, das mit origineller mittelalterlicher Musik und lustigen Spielchen den Waldspaziergang zum echten Erlebnis machte. Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner nahm die Verleihung der Naturdiplom unter freiem Himmel vor.
Im Licht des Sonnenuntergangs verteilte Dr. Fetzner die Urkunden. Das Naturdiplom-Jahr 2019 war rekordverdächtig. Rund zwei Dutzend Vereine und Gruppen der Stadt machten ihre naturnahen Angebote, so dass über 100 naturbewusste Weinheimer Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren an insgesamt rund 40 Kursen und Exkursionen teilnehmen konnten. Mehr als 30 Kinder konnten die Kurszahl erfüllen, die für das Naturdiplom erforderlich ist, über 20 nahmen begeistert an der Verleihungszeremonie teil.

So sei das Naturdiplom ein Gemeinschaftsprojekt aller, die sich in der Stadt für den Naturschutz einsetzen, ein Spiegel eines tollen bürgerschaftichen Engagements, wie Dr. Torsten Fetzner betonte. Seit 15 Jahren sei das Naturdiplom in der Stadt ein wichtiger Baustein der Umwelt- und Naturschutzpädagogik. Roland Robra bedankte sich bei allen teilnehmenden Anbietern und kündigte an, dass auch für die Saison 2020 eine erneute Auflage der Reihe geplant ist. Denn Naturschützer werden immer wichtiger.

Theater für Weinheim: Das a.gon-Ensemble aus München zeigt am Freitag, 18. Oktober in der Weinheimer Stadthalle ein spannendes und politisch hochaktuelles Stück

Weinheim. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind weder zufällig noch ungewollt, wenn das a.gon aus München am Freitag, 18. Oktober, 20 Uhr, in der Weinheimer Stadthalle bei der Kulturgemeinde ihr Schauspiel „Mr. President First“ aufführt.

Denn darum geht es: Drei ältere Herren beschließen, ihr vermeintlich unter Lethargie und Verfall leidendes Land wieder zur führenden Wirtschaftsnation zu machen. Einer von ihnen soll deshalb der nächste Präsident werden. Mit geschickter Taktik, viel Geld, den unerschöpflichen Möglichkeiten von BigData und der Unterstützung ausländischer Geheimdienste gelingt der Plan sogar. Doch der frischgebackene Präsident nutzt seine neue Macht recht unverhohlen, um zuvorderst persönliche Ziele zu erreichen.

Einem gewieften Unternehmer wie ihm bietet das liberal–demokratische System eine Fülle von Lücken, die er mit Leichtigkeit nutzen kann. Als die alten Freunde und Helfer endlich merken, dass Mr. President sie nur benutzt hat, bahnt sich ein erbitterter Showdown an – und niemand bemerkt, dass mittlerweile eine Frau die politische Bühne betreten hat.

Man muss nicht lange suchen, um die Steilvorlage für dieses Boulevardstück zu entdecken. Aber bei allem Dialogwitz, aller Situationskomik geht es hier nicht um simples Donald-Trump-Bashing, sondern um die Frage, wie sich die Spielregeln der politischen Willensbildung in Zeiten von Internet und noch nie dagewesener Medienvielfalt verändern. Und wo führt es hin, wenn vor Selbstverliebtheit platzende Egomanen an die Schalthebel der Macht gelangen? Und wenn mehr und mehr autokratisch agierende Populisten mit Billigung relevanter Teile der Bevölkerung regieren dürfen? Eine ebenso spannende wie unterhaltsame Auseinandersetzung mit dem Rechtspopulismus, glänzend in Szene gesetzt und mit Max Volkert Martens, Katharina Pütter, Angelika Auer außerordentlich gut besetzt.

Tickets gibt es im Vorverkauf über die Geschäftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim in der Stadthalle, telefonisch unter 06201/12 28 2, Montag bis Freitag von 9 bis 12 und 15 bis 18 Uhr, an Vorstellungstagen von 9 bis 12 Uhr oder rund um die Uhr unter www.kulturgemeinde.de.

Star-Wars-Day am Montag, 28. Oktober in der Weinheimer Stadtbibliothek

Weinheim. 2012 wurde er ins Leben gerufen und feierte in den USA große Erfolge: Der Verlag Dorling Kindersley holte ihn 2013 nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz: Den Vorlese- und Aktivitätentag rund um die Science-Fiction Kultfilme „Star Wars! Auch die Stadtbibliothek Weinheim beteiligt sich auf galaktisch gute und sehr coole Art am „Star Wars Day“ und zwar am Montag, 28. Oktober, von 13 Uhr bis 16 Uhr. Denn was zieht bei jungen Lesern besser als schnelle Raumflitzer, abgefahrene Droiden und spacige Aliens? Wer kennt ihr alle Star-Wars-Filme? Wer weiß am meisten über Meister Yoda, R2-D2, Darth Vader und die Klonkrieger? Wer wird ein richtiger Jedi-Ritter? Um alle Aufgaben und Rätsel im Star-Wars-Universum zu lösen, sollte natürlich auch in den Büchern gestöbert werden. Hierzu sind alle Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis zwöjf Jahren herzlich eingeladen. Teilnehmen können alle Kinder dieses Alters nach verbindlicher Anmeldung bis zum 24. Oktober, der Eintritt beträgt 2 Euro.

Weinheim. Das Museum der Stadt Weinheim am Amtshausplatz bietet auf vier Etagen und 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche Einblicke in die Stadtgeschichte. Die nächste Führung durch die historischen Schätze des Hauses bietet Museumsleiterin Claudia Buggle am Mittwoch 16. Oktober, 18 Uhr, an. Zu den besonders interessanten Exponaten gehören zum Beispiel ein Mammutschädel aus dem Waidsee, Funde der Bronzezeit aus der Vor- und Frühgeschichte sowie der . .

Führungen über den Alten Friedhof in Weinheim am 17. Oktober – Grabstätten prominenter Bürger

Weinheim. Es ist ein verwunschener Ort. Uralte Bäume neigen ihre Äste über Gräber, zu denen verschlungene Pfade führen. Der Alte Friedhof „St. Peter“ oberhalb der Peterskirche in Weinheim, nahe der Weschnitz an der Stelle der ersten bekannten Besiedelung, ist der älteste noch vorhandene Friedhof Weinheims. Seit 1893 nicht mehr für Bestattungen genutzt, war er über viele Jahrhunderte der einzige Friedhof Weinheims, mit einer wechselvollen Geschichte. Heute ist er nicht nur ein schöner Park, sondern auch eine besondere Erinnerungsstätte …

Der Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart WUB wird nächstes Jahr 20 Jahre alt – Ein Gespräch mit den beiden Lernpaten Dr. Bernhard Scholtyssek und Kurt Schnaithmann

Weinheim. Der Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart WUB hat sich im Jahr 2000 gegründet, besteht also im nächsten Jahr seit 20 Jahren. Über Veränderungen in dieser Zeit und die aktuellen Herausforderungen haben wir ein Interview mit zwei langjährigen ehrenamtlichen Paten geführt: Dr. Bernhard Scholtyssek und Kurt Schnaithmann.

Herr Schnaithmann, Herr Scholtyssek wenn Sie den Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart WUB in zwei Sätzen beschreiben, was macht er? Wir sind eine Gruppe von Freiwilligen, Frauen und Männer, die sich an Weinheimer Schulen (DBS, HFS, HKS, JPRS) als Ehrenamtliche für einen gelingenden Berufsstart von Schülerinnen und Schülern engagieren. Wir begleiten Schülerinnen und Schüler, meist in einem Eins-zuEins-Verhältnis, bis zum Abschluss ihrer Schulzeit.

Welche ehrenamtlichen Aufgaben müssen geleistet werden? Wir arbeiten entsprechend dem geänderten Bedarf überwiegend als Lernpatinnen und Lernpaten in enger Zusammenarbeit mit den Schulen und Job Central. Wir unterstützen langfristig und individuell Jugendliche, mit Problemen, den Weg ins Berufsleben allein zu finden. Wir helfen bei der Verbesserung des Schulabschlusses mit einer Lernpatenschaft und bei der Berufsorientierung durch das Erkennen der eigenen Stärken als Hilfe bei der Berufswahl.

Was reizt Sie an Ihrer Aufgabe? Die Begleitung von jungen Menschen bis zu ihrem Schulabschluss und die gemeinsame Freude über einen Abschluss.

Gemeinderat entscheidet am Mittwoch darüber, ob sich die Stadt für die Ausrichtung von Heimattagen bewerben soll – Zukunftswerkstatt wieder ein Thema

Weinheim. Tour de Ländle, SWR Pfännle, Landesturnfest – Weinheim ist in Baden-Württemberg als Stadt der Gastfreundschaft bekannt und geschätzt. Nun will die Stadtverwaltung – und dort federführend das Amt für Touristik, Kultur und Öffentlichkeitsarbeit – noch eine Schippe drauflegen, was die Bekanntheit und das gute Image der Stadt angeht. Der Gemeinderat entscheidet in seiner nächsten öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 9. Oktober, ab 17.45 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses, darüber, ob man sich beim Staatsministerium um die Ausrichtung der Heimattage bewerben soll. Ausgeschrieben sind im Moment die Jahre 2023 bis 2026. Bei einem positiven Beschluss hat die Stadt bis zum 31. Dezember Zeit, eine Bewerbung vorzulegen. Wie das Fachamt in seiner Gemeinderats-Vorlage beschreibt, bestehen die Heimattage aus zwei mehrtägigen Veranstaltungen, die vorgeschrieben sind, sowie Veranstaltungen und Projekten, die in der Eigenverantwortung der Ausrichter-Kommune liegen. Feste Bestandteile der Heimattage sind der „Baden-Württemberg-Tag“ im Frühjahr und die „Landesfesttage“ im September. Im Jahr 2020 wird Sinsheim Ausrichter der Heimattage sein, an der Bergstraße war bislang Ladenburg im Jahr 1998 die einzige Stadt, die den Zuschlag bekam. Der „Baden-Württemberg-Tag“ besteht in der Regel aus einer Leistungsschau der Region und des Landes. Er steht im Zeichen des modernen Baden-Württemberg und lädt die Bevölkerung zu Information und Unterhaltung ein. Er ist ein Schaufenster für Industrie, Handwerk, Gewerbe, Handel, Vereine und Verbände. Es wird ein großes mehrtägiges Bühnenprogramm geboten. Bei den „Landesfesttagen“ stehen eher die traditionellen Werte und Bräuche der Region und des Landes im Vordergrund. Höhepunkt ist der Landesfestumzug mit Gruppen aus dem ganzen Land und der Verleihung der Heimatmedaille des Landes Baden-Württemberg. Die Medienpräsenz ist aller Erfahrung nach enorm hoch. Weitere Motto-Veranstaltungen im Laufe des Jahres sind der Kreativität vor Ort überlassen. Nach Ansicht der Verwaltung sollte sich die Stadt die Gelegenheit zum großen Auftritt nicht entgehen zu lassen. In absehbarer Zeit stehen keine weiteren Anlässe, wie Stadtjubiläen oder andere historische Daten zur Verfügung. In die Vorbereitungen und Ideenfindung sollten im Falle eines positiven Gemeinderatsbeschlusses viele Vereine und Ehrenamtliche einbezogen werden. Die Verwaltung argumentiert neben der Imagesteigerung mit einer hohen Wertschöpfung für Handel, Gastronomie und Hotellerie.

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In der Gemeinderatssitzung, die mit 15 Tagesordnungspunkten ein ambitioniertes Programm vorsieht, geht es außerdem jetzt entscheidend um die Planung einer Zukunftswerkstatt. In der vergangenen Woche hatte der Ausschuss für Technik, Umwelt und Stadtentwicklung das von der Stadtverwaltung empfohlene Verfahren diskutiert und dem Gemeinderat empfohlen. Weitere Punkte sind unter anderem die Jahreszuschüsse an die Volkshochschule und die Musikschule, die Mittelfreigabe für „Das Wohnzimmer“ und die Lernpraxiswerkstatt, der barrierefreie Ausbau von Bushaltestellen, das Projekt Blühende Bergstraße, die Erneuerung der „Zwillingsbrücke“ an der Weschnitz, der Neubau eines Kanalisations-Erdbeckens und der nächste Abschnitt bei der Sanierung der Hans-Joachim-Gelberg-Grundschule in Lützelsachsen. Um 18.30 Uhr wird eine Bürgerfragestunde eingeschoben.

Zur kompletten Tagesordnung mit öffentlichen Vorlagen:https://www.weinheim.de/site/WeinheimRoot/get/documents_E2060256266/weinheim/Dateien/PDF-Dateien/I_01_Referat_OB/Internet Beschlussvorlagen/2019/Druckauftrag Internet.pdf

Rund 350 Besucher in der Stadthalle waren vom Integrations- und Tanzprojekt „Dancing to connect“ begeistert – „Bestandteil der Bildungskette“

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Weinheim. „Wer hat in dieser Woche neue Freunde gefunden“, fragte Jonathan Hollander auf Amerikanisch in die ersten Reihen – dort, wo die Schülerinnen und Schüler saßen, die kurz darauf auf der Stadthallenbühne tanzten. Viele Arme gingen nach oben, ebenso viele Mundwinkel. „Ihr habt Freunde beim Tanzen gefunden“, bescheinigte Hollander, der Erfinder und Mentor des internationalen Integrations- und Tanzprojektes „Dancing to connect“, das in der Weinheimer Stadthalle am Montagabend eine Station einlegte. Die Schülerinnen und Schüler des Kreisschulzentrums in Weinheim und Jugendlichen der Lern-Praxis-Werkstatt betätigten die Botschaft des Projektes, das seit Jahren durch die Welt zieht: Vertrauen und Harmonie entsteht beim gemeinsamen Tanz. „Wer miteinander tanzt, vertraut sich“, so formulierte es Andrew Halus aus dem US-Konsulat in Frankfurt, der mit Hollander gemeinsam die rund 350 Besucher in der Stadthalle begrüßte. Der Amerikaner beschrieb, wie das Tanzprojekt schon in den schwierigsten Krisengebieten der Welt Konflikte zu lösen half. „Dancing to connect“ wurde schon in Israel aufgeführt, wo Israeli und Palästinenser gemeinsam ein Programm einstudierten, ebenso in anderen Krisenregionen des Nahen Ostens. Eine Woche lang studierten Jugendliche ein gemeinsames Bühnenprogramm ein, wie jetzt in Weinheim.

Nach einer Woche Proben an der Helen-Keller-Schule und der Lern-Praxis-Werkstatt mit Tanzprofis des Battery Dance-Ensembles aus New York gingen sie gemeinsam auf die Bühne. Voller Vertrauen. Es waren großteils junge Menschen, die im Laufe der letzten Jahre als Flüchtlinge nach Weinheim gekommen sind. Der in Weinheim lebende Iraker Halo Azad hatte das Projekt schon einmal in seinem Heimatland miterlebt. Er hatte sich jetzt dafür eingesetzt, dass es auch nach Weinheim kommt. Er begrüßte die Besucher in geschliffenem Deutsch. Die Stimmung in der Stadthalle – auf der Bühne und im Saal – war euphorisch, die Begeisterung der Tänzerinnen und Tänzer ansteckend. Alexander Haas, verantwortlicher Lehrer an der Helen-Keller-Schule, bekam tosenden Szenenapplaus, als sein Name erwähnt wurde.

Jürgen Ripplinger vom Weinheimer Bildungsbüro begrüßte Besucher und Akteure im Namen der Stadt. Er verwies darauf, dass das „Ausloten von Bildungschancen“ in Weinheim eine große Tradition hat. In diesem Zusammenhang sei auch das Tanzprojekt zu sehen, denn dadurch werde eine Teilhabe an der Bildung für alle Menschen ermöglicht, „egal, wo sie herkommen und welche Sprache sie sprechen“, betonte er. Die Stadt gehörte wie die US-Botschaft, das Bundeswirtschaftsministerium und die Schöpflin-Stiftung zu den Förderen des Projektes, das somit für die Jugendlichen kostenlos angeboten werden konnte. Auch die Aufführung kostete die Besucher nicht mehr als einen symbolischen Euro Eintritt.

Über eine Stunde lang ließen die jungen Tänzerinnen und Tänzer dann ihr Publikum staunen über die ganz erstaunliche Versiertheit, die sie nach nur einer Woche gemeinsamen Trainings auf der Bühne zeigten. Die Choreografien wurden mit viel Ausdruck und Empathie für den Bühnenpartner gezeigt. Und ganz am Ende des Programms zeigten die Ausbilder und Trainer noch einmal selbst ihr professionelles Können – sie schienen von der Kraft des Projektes selbst beflügelt zu sein.

Am Sonntag, 13. Oktober, bietet Weinheim wieder eine fachkundige Führung durch den Exotenwald an

Weinheim. Besonders im Herbst, wenn der Wald sich einfärbt wie eine Palette in der Hand von Mutter Natur, ist der Weinheimer Exotenwald spannend. Am Sonntag, 13. Oktober, 15 Uhr, bietet die Weinheimer Tourist-Info die nächste öffentliche Führung durch dem Exotenwald an.

Der Naturexperte Dietmar Spicker bietet die Begehungen durch den wildromantischen Forst an, in dem rund 140 verschiedene Baumsorten aus aller Herren Länder stehen.

Unter anderem wachsen im Exotenwald, der sich gleich an den Weinheimer Schlosspark anschließt, Mammutbäume, die eigentlich in Nordamerika beheimatet sind. Die ältesten Bäume sind fast 150 Jahre alt. Auf rund 35 Hektar können weitere seltene Baumarten wie Chilenische Andentannen, japanische und nordamerikanische Magnolienbäume sowie kalifornische Flusszedern bewundert werden. Außerdem zeigt eine Waldhütte des Forstamtes exotische Holzarten in ihrer ganzen Vielfalt.

Der Exotenwald hat in jeder Jahreszeit seine Reize. Führungen können auch jederzeit für Gruppen gebucht werden unter [email protected] und 06201- 82 610 (40 Euro bis zehn Personen).

Der Exotenwald ist auf begehbaren und gekennzeichneten Rundwegen jederzeit frei zugänglich. Treffpunkt ist am Brunnen im kleinen Schlosshof, die Dauer der Führung beträgt zwei Stunden, Kosten: 4 Euro pro Person. Nur mit Voranmeldung bei der Tourist-Information am Marktplatz, unter Telefon 06201-82610 oder E-Mail: [email protected]

Die Regionale Jugendagentur „Job Central“ hilft Jugendlichen in den Beruf – Vernetzung in der Bildungsregion – Jubiläumsveranstaltung am 10. Oktober

Weinheim/Region. Erik macht derzeit eine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer. Er erinnert sich noch gut an seine ersten Kontakte zu Job Central vor drei Jahren: „Ich hatte die Werkrealschule ohne Abschluss verlassen, war im AVdual gelandet und hatte keine Vorstellung, welchen Beruf ich ergreifen wollte. Schule fand ich nervig und auf Praktika hatte ich keinen Bock“. Auch der Jugendberufshelfer im AV dual erinnert sich noch gut an Erik: „Erik war von Anfang an ein ruhiger, aber vollständig motivationsloser und orientierungsloser Schüler. Berufsorientierende Maßnahmen, wie Beratungsgespräche, Praktika, Betriebsexkursionen etc. führten zunächst zu keinem Ergebnis. Immer wieder führten wir Gespräche über den weiteren Lebensweg und vereinbarten Zwischenziele für Schule und für Praktikumsbesuche.“ Erik ist heute froh und dankbar für die Geduld und die individuelle Begleitung durch den Jugendberufshelfer und sagt selbst: „Da hat jemand an mich geglaubt und hat mich nicht aufgegeben und irgendwann hat es Klick gemacht.“

„Entscheidend für eine positive Entwicklung sind neben der intensiven Beziehung und der Geduld der AV-Begleiter, wie die Jugendberufshelfer im AV dual heißen, immer wieder kleine Hilfen, die die Jugendlichen nicht unter Druck setzten, so dass sie etwas reifen und eine Entscheidung für eine Ausbildung treffen können. Hilfreich ist dabei auch die enge Kooperation mit den Schulen und mit Betrieben“, sagt Sabine Beckenbach, Fachstellenleiterin für das AVdual. Erik, der angehende Maschinen- und Anlagenführer ist nur ein Erfolgsbeispiel. So gibt es viele in der Region: Jugendliche, die ihre Hoffnung auf Ausbildung (fast) schon aufgegeben haben und durch das individuelle Coaching bei der Regionalen Jugendagentur Job Central wieder Motivation und Perspektiven entwickeln.

Job Central mit Sitz in Weinheim gibt es seit 20 Jahren, daran wird am Donnerstag, 10. Oktober, auch in einer kleinen Feier im Hermannshof erinnert. Um 14 Uhr treffen sich Akteure der ersten Stunde, um die zwei Jahrzehnte Erfolgsgeschichte Revue passieren zu lassen.

„Wir verfolgen einen aktivierenden Ansatz“, erklärt Brigitte Weichert, die Fachstellenleiterin in der Jugendberufshilfe. Viele Jugendliche werden über Wochen, Monate, teils Jahre betreut, bis sie in der Berufswelt Fuß fassen – und somit eine eigenständige Lebensperspektive gefunden haben. „Job Central“ geht in die Schulen, unterstützt Jugendlichen ab der 8. Klasse, motiviert, berät, bietet Workshops an, forscht mit ihnen nach Interessen und Talenten, unterstützt die Berufswahl, hilft bei Bewerbungen, vermittelt Praktika – und ebnet den Weg in Richtung Ausbildung. „Wir helfen Jugendlichen, ihren Weg zu finden“, beschreibt Brigitte Weichert, „wir eröffnen neue Perspektiven und sind die Lotsen“.

Viele Jugendliche, mit denen „Job Central“ arbeitet, haben es nicht leicht. Es kommt vor, dass sie die einzigen in der Familie sind, die überhaupt einer Ausbildung oder Arbeit nachgehen.

Wer viel Unterstützung braucht, der wird von den „Job Central“-Profis individuell „gecoacht“. Die Mitarbeiter greifen auf eine umfangreiche, selbstrecherchierte Betriebsdatenbank zurück, um Kontakte zu Betrieben herzustellen. Pro Jahr sind es etwa 90 bis 120 junge Menschen, die den Weg in Ausbildung finden. Insgesamt nehmen rund 900 bis 1100 junge Menschen jährlich eine Dienstleistung in Anspruch.

Und das schon seit 20 Jahren. Gegründet wurde die Agentur, die Jugendlichen in Ausbildung und Beruf hilft, im Jahr 1999 mit Unterstützung der Freudenberg Stiftung. Träger der Einrichtung sind die Stadt Weinheim, der Stadtjugendring und die Freudenberg Stiftung, sowie die Nachbarkommunen Schriesheim, Heddesheim, Hirschberg, Gorxheimertal, Laudenbach und Hemsbach. Außerdem bestehen Kooperationen mit zahlreichen Schulen, Unternehmen und Organisationen der regionalen Wirtschaft, mit bürgerschaftlichen Paten-Initiativen wie dem Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart WUB, der Agentur für Arbeit, dem Rhein-Neckar-Kreis, Bildungsträgern, Sozialverbänden und der Metropolregion Rhein-Neckar.

„Alle Jugendlichen der Region sollen eine berufliche Perspektive entwickeln …und eine Hilfestellung zu deren Umsetzung erhalten“, so steht es in Paragraf 1 der Satzung.

Die Regionale Jugendagentur „Job Central“ ist damit ein wichtiges Glied der „Weinheimer Bildungskette“. Mit „Job Central“ wurde 1999 eine Basis gelegt, auf der in Weinheim heute unter anderem die Bildungsregion fußt. Auch die in Weinheim gegründete und bundesweit agierende Arbeitsgemeinschaft „Weinheimer Initiative“, die sich für eine Kommunale Koordinierung des Übergangs Schule-Beruf einsetzt profitiert von der örtlichen Entwicklung. Auch dass die Stadt Weinheim Modellstandort für den Schulversuch „AVdual“ ist, der seit vielen Jahren erfolgreich am Berufsschulzentrum umgesetzt wird und wesentlich von der engen Kooperation zwischen Schule, Jugendberufshilfe, Betrieben profitiert, ist kein Zufall. Die Akteure sind sich einig: Wer in der Region Weinheim Probleme hat, nach dem Schulabschluss einen Anschluss zu finden, kann auf mehr Hilfe zählen als anderswo.

Die Mitgliedskommunen von „Job Central“ und die regionale Wirtschaft sehen die zahlreichen Unterstützungsangebote am Übergang Schule-Beruf, die es in der Region gibt, angesichts des drohenden Fachkräftemangels inzwischen als Wirtschaftsfaktor an und als Beitrag zur Standortstärkung. So gibt es seit Jahren eine intensive Kooperation des „Weinheimer Bündnis Ausbildung“ mit „Job Central“.

Für die Entwicklung von „Job Central“ war es immer wichtig, Risiken einer gelingenden Bildungsbi0grafie zu erkennen und passgenaue Unterstützungsangebote zu entwickeln. Oder mit anderen Worten, „sich dort zu engagieren und (neue) Angebote zu entwickeln, wo dringende Bedarfe erkennbar sind, die nicht von anderen abgedeckt werden“, so Jürgen Ripplinger, Geschäftsführer von „Job Central“.

So wurden beispielsweise im letzten Jahr neben den vielfältigen und bewährten Angeboten an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie an der Beratungsstelle auch ergänzende aufsuchende und niederschwellige Bildungs-Angebote in den Projekten „Läuft?!“ und „Lern-Praxis-Werkstatt“ entwickelt und erprobt, Angebote für junge Menschen, die bisher aus den Systemen und Unterstützungsangeboten herausfallen.

Info: Regionale Jugendagentur „Job Central“, Bahnhofstraße 19, 69469 Weinheim, Beratungsstelle: Telefon 06201/18 47 62, Leitung und Verwaltung: Telefon 06201/37 92 98, www.jobcentral.de

Balkonmodule und Naturschutz am Gebäude: Energieteam der Stadt bietet weitere Vorträge zum Thema Solarstrom am 16. Oktober und Vor-Ort-Beratungen

Weinheim. Die von der Stadtverwaltung Weinheim eingeleitete Photovoltaikinitiative stößt auf große Resonanz in der Bevölkerung. In den vergangenen Wochen fanden schon etliche Beratungsgespräche bei Hauseigentümern statt, bei denen es darum ging, ob sich eine Photovoltaikanlage konkret auf dem Hausdach verwirklichen lässt und wie sich dies wirtschaftlich darstellt. Dabei hat sich gezeigt, dass es in den allermeisten Fällen technisch möglich und wirtschaftlich rentabel ist, eine Photovoltaikanlage auf dem Hausdach anzubringen. Viele Hauseigentümer haben signalisiert, dass sie nun an die Umsetzung gehen und eine Anlage installieren lassen wollen. Weitere, für die Bürger kostenlose Beratungstermine können vereinbart werden über [email protected] oder Telefon 82 324 und 82 395.

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Auch die Möglichkeiten für eine Initialberatung auf dem Marktplatz fanden regen Zuspruch. Peter Kolbe, Energieberater der KliBA Heidelberg, konnte hier die verschiedensten Fragen beantworten. Dabei wurde häufiger die Frage gestellt, auf was zu achten ist, wenn Balkonmodule angebracht werden sollen. Darauf reagiert die Stadtverwaltung und bietet einen Kurzvortrag zu diesem Thema an. Er wird gehalten von Norbert Kramer, einem der Sprecher des Runden Tischs Energie und selbst Besitzer von Photovoltaikanlagen und Balkonmodulen. Der Vortrag findet am Mittwoch, 16. Oktober, 19 Uhr im Veranstaltungsraum der Stadtbibliothek, Luisenstraße 5/1, statt.

Ein weiterer Vortrag befasst sich an diesem Abend mit dem Thema Photovoltaik und Naturschutz am Gebäude. Hier geben Dr. Amany von Oehsen und Stephan Pucher, beide Umweltberater beim BUND Heidelberg, Tipps für eine Dachbegrünung in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage und erläutern außerdem, wie man mit einer Fassadenbegrünung am Gebäude etwas zur Artenvielfalt und Verbesserung des Kleinklimas beitragen kann.

Die Vorträge kosten keinen Eintritt, auch die Beratungen sind kostenlos.

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Film-Festival der Generationen auch in Weinheim am 23. und als Matinee am Sonntag, 27. Oktober – Kurzfilm-Premiere und Talkrunde über die bekannte Frauenfußballerin

Weinheim. Das Film-Festival der Generationen findet im Oktober zum 10. Mal in der ganzen Metropolregion Rhein-Neckar statt. Weinheim als Kino-Standort mit seinem Kino „Modernes Theater“ am Eingang der Fußgängerzone, ist bekannt dafür, die gezeigten Filme mit lokaler Unterhaltung zu umrahmen. Vor zwei Jahren ging es beispielsweise um zwei Krimi-Autorinnen aus unterschiedlichen Generationen: Ingrid Noll und Silke Ziegler. Im vergangenen Jahr trat ein Generationen-Quartett zum passenden Film auf.

Dieses Jahr hat der Runde Tisch Demografie, der im Rathaus-Amt für Soziales, Jugend, Familie und Senioren vor Ort für das Filmfestival zuständig ist, einen Film herausgesucht, in der sich eine ältere Dame als Fußballtrainerin neue Aufgaben sucht. Der schwedische Film heißt wie die Hauptfigur darin: „Britt-Marie war hier“.

Er läuft in einer Matinee am Sonntag, 27. Oktober, am Vormittag im Kino „Modernes Theater“. Filmstart ist um 11.30 Uhr. Die Vorführung geht wie ein Fußballspiel etwa 90 Minuten. Darum geht es: Als ihre Ehe nach 40 Jahren zerbricht, räumt Britt-Marie mit über 60 Jahren nicht nur mit ihrem bisherigen Leben als biedere Ehe- und Hausfrau auf, sondern wagt einen völligen Neustart: Sie verlässt die Stadt und zieht aufs Land, um dort als Betreuerin eines Jugendzentrums zu arbeiten.

Die Veranstalter nutzen den Fußball-Film und das Thema der Selbstbestätigung einer Frau für eine Hommage an die bekannteste Fußballerin der Stadt und der Nation: an Heidi Mohr, die im Februar dieses Jahres im Alter von 51 Jahren verstorben ist. Heidi Mohr hat in ihrer aktiven Zeit über 100 Länderspiele absolviert, 1999 wurde sie zu „Europas Fußballerin des Jahrhunderts“ gewählt. Bei der globalen Wahl zur „Fußballerin des Jahrhunderts“ im selben Jahr belegte sie den dritten Platz. Erst neulich wurde sie mit der Aufnahme in die Hall of Fame geehrt. Im August 2019 wurde an ihrem Elternhaus im Stahlbad eine Gedenkplatte enthüllt.

So wird es vor dem eigentlichen Film einen extra zu diesem Anlass produzierten knapp fünfminütigen Kurzfilm über Heidi Mohr geben. Sven Holland hat mit seinen Weinheimer Jugendmedien aus alten Aufnahmen einen Zusammenschnitt erstellt. Das historische Material stammt teilweise vom Deutschen Fußballbund DFB und aus dem Privatarchiv von Franz Schalk, dem damaligen Vorsitzenden des TuS Niederkirchen, Heidi Mohrs früherem Verein.

Dazu wird es eine interessante Gesprächsrunde geben mit Menschen, die Heidi Mohr gut gekannt haben und aus ihrem Leben erzählen können: Ihr Bruder Stefan Mohr, Franz Schalk aus Niederkirchen und Wolf-Rüdiger Pfrang, der als Sportredakteur der Weinheimer Nachrichten und Fotograf die Karriere der Ausnahmesportlerin eng begleitet hat. Die Gesprächsrunde, die Roland Kern moderiert, beginnt im Kinosaal um 11 Uhr, Einlass ist ab 10.30 Uhr. Der Eintritt kostet für alle zusammen 7 Euro (inklusive einem Glas Sekt). Nach dem Bestseller „Ein Mann namens Ove“ ist diese charmante Komödie die weibliche Antwort des schwedischen Erfolgsautors Fredrik Backman. Er ist für alle Altersgruppen geeignet.

Ebenfalls im Rahmen des Filmfestivals der Generationen zeigen das „Moderne Theater“ und der Runde Tisch Demografie am Mittwoch, 23. Oktober, 15 Uhr, den Film: „Eine bretonische Liebe“, eine charmante französische Komödie über Fragen zur menschlichen Existenz und eigenen Identität. Im Anschluss an den Film (circa 100 Minuten) wird unter anderem Ulrike Adam, die Leiterin der Psychologischen Familien- und Erziehungsberatung Weinheim, an einer Gesprächsrunde teilnehmen. Der Eintritt hier kostet 6 Euro.

Internationale Gäste bei der Beyond Blue Connection

“Der Höhepunkt unseres Jazzprogramms in diesem Jahr ist sicherlich das Ramón Valle Trio am kommenden Donnerstag” schwärmt Alexander Schildhauer – Künstlerischer Leiter der Beyond Blue Connection. Die drei internationalen Spitzenmusiker treten am Donnerstag, den 10. Oktober 2019 ab 20 Uhr auf der StudioBühne der Stadthalle Weinheim auf.

Der Kubaner Ramón Valle bereichert seit 20 Jahren die euopäische Jazzszene mit seinem leidenschaftlichen Tastenfeuerwerk. Bei den Aufnahmen zu seiner aktuellen CD “Time is Now!” war sein Freund – der Trompeter Roy Hargrove- mit dabei. Der leider im letzten Jahr verstorbene Ausnahmekünstler war oft in Weinheim zu Gast. Daher war es für Ramón Valle ein besonderes Anliegen bei den Jazzfreunden in der Zweiburgenstadt aufzutreten. Sein Markenzeichen ist es, komplizierte Rhythmen in Lebensfreude und Melodien voller Optimismus umzusetzen.

Begleitet wird der Meister von Omar Rodriguez Calvo am Kontrabass und Jamie Peet am Schlagzeug. Calvo hat eine ähnlich klassische Ausbildung wie Valle. Er wurde 1973 in Matanzas, Kuba geboren. 1984 begann er dort sein Musikstudium. Er studierte von 1988 – 1994 in Havanna Kontrabass, E-Bass, klassische Musik, Jazz und populäre Musik. Mit 17 Jahren begann er seine Karriere mit Argelia Fragoso und später mit Carlos Maza. 1994 zog er nach Hamburg und spielte u.a. mit Nils Landgren, Julio Barreto, Mike Stern, Gabor Winand, Frank Emilio Flynn oder Martin Tingvall.

Der Schlagzeuger Jamie Peet aus Amsterdam ist einer jener jungen holländischen Jazzmusiker, die für eine Jazz-Renaissance in Europa sorgten. 2011 holte ihn Ernst Glerum in seine Band “Glerum Omnibus”. Seit 2016 gehört er zum Quartett und Trio von Jasper van’t Hof, mit dem er das Album “No Hard Shoulder” einspielte. Peet tritt mit dem Keyboarder Niels Broos im Duo auf oder trommelt u.a. auch für Gregory Porter.

Karten zu der Veranstaltung gibt es im Kartenshop der DiesbachMedien und über Reservix im Vorverkauf. Das Konzert kommt durch die Zusammenarbeit von Beyond Blue Connection mit creActiv e.V., sowie creativecats – Agentur für Kommunikation und die fördernde Unterstützung des Kulturbüros der Stadt Weinheim zu Stande.

Am 17. Oktober wird ab 14.30 Uhr mit den Bürger/innen am Info-Stand auf dem Schlossplatz gefeiert

Das Generationenbüro am Schlossplatz feiert in diesem Herbst bereits sein zehnjähriges Bestehen. Seit seiner Gründung in den Räumen am Schlossplatz 4 sind sowohl die Aufgaben als auch der Service für die Bürgerinnen und Bürger stetig gewachsen. Mittlerweile hat sich das Generationenbüro zu einer Anlaufstelle für alle Generationen mit Rat und Tat in allen Lebenslagen entwickelt. Dank der oft langjährigen Erfahrung der Mitarbeiterinnen in den Bereichen Kinderbetreuung, Soziale Hilfen, Inklusion und Altenhilfe wird jedem Hilfesuchenden rasch und unbürokratisch geholfen. So ist das Generationenbüro als erste Anlaufstelle in Schwetzingen nicht mehr wegzudenken.

Das ist ein Grund zu feiern! Am Donnerstag, 17. Oktober, ist das Team vom Generationenbüro gemeinsam mit den Netzwerkpartnern ab 14.30 Uhr mit einem kleinen Infostand und Sitzgelegenheiten vor dem Generationenbüro auf dem Schlossplatz präsent. Oberbürgermeister Dr. René Pöltl wird um 14.30 Uhr begrüßen. Im Anschluss werden die Mitarbeiterinnen sowie Walter Klink vom Pflegestützpunkt und Ulla Badura von der Wohnberatung für Informationsgespräche und Fragen bereitstehen. Die Freiwilligenagentur „Sei dabei“ wird verschiedene Säfte an der Saft-Bar ausschenken, für Kinder gibt es Malstifte und Malvorlagen und die Erwachsenen können neben der neu aufgelegten Informationsbroschüre auch einen Chip für den Einkaufswagen am Stand mitnehmen. Alle Bürger/innen sind herzlich eingeladen mitzufeiern. Gegen 17 Uhr endet die Feier. Bei schlechtem Wetter sorgen Zelte für Regenschutz.“

Immer donnerstags von 15.00 bis 17.00 Uhr öffnet das HildaCafé im Hebelhaus für die Schwetzinger Senior/innen seine Türen. An jedem ersten Donnerstag im Monat ist auf Einladung der Stadt Schwetzingen ein besonderer Referent zu Gast. Am 10. Oktober ist die Sängerin Rosi Goos zu Gast. Sie gestaltet – passend zur diesjährigen 50-Jahr-Feier der Städtepartnerschaft Schwetzingens mit der französischen Stadt Lunéville – einen französischen Nachmittag mit Chansons.

Alle Seniorinnen und Senioren sind herzlich eingeladen, einen kurzweiligen Nachmittag in netter Gesellschaft, bewirtet von den ehrenamtlichen Helfern der Freiwilligenagentur „Sei dabei“ zu genießen. Das Besondere am Hildacafé ist auch, das jeder Gast nur das bezahlt was er kann, denn für die angebotenen Getränke und Speisen steht eine kleine Spendenkasse bereit. Einlass ab 14:30 Uhr, Beginn 15 Uhr, Eintritt frei.

Alle Termine des HildaCafés stehen im Internet unter www.johann-peter-hebel-haus.de.“

Die Stadt Schwetzingen lädt auch in diesem Jahr ihre Senior/innen zum Frühschoppen ein. Dieser findet am Freitag, 18. Oktober, von 11 bis 14 Uhr in der Nordstadthalle statt. Der Schwetzinger Seniorentag ist eine lieb gewordene Tradition im Jahreskalender und findet dieses Jahr bereits zum 21. Mal statt. Bitte beachten: Eine Anreise an die Nordstadthalle mit dem Auto ist an diesem Tag nur über die Grenzhöfer Straße möglich, da der Sudetenring aktuell gesperrt ist.“

Landrat Dallinger, Bürgermeister Dr. Göck und Landtagsabgeordnete des Rhein-Neckar-Kreises tauschten sich aus

Die Finanzierung und somit der künftige Betrieb der Kollerfähre Brühl sind gefährdet. Der Rechnungshof Baden-Württemberg sieht den Betrieb der Kollerfähre als Ausflugsfähre nicht als Aufgabe des Landes an und rät dem Finanzministerium Baden-Württemberg, den Fährbetrieb nach Ablauf der bestehenden Zusagen 2020 aufzugeben. Der Rechnungshof sieht die Aufgabe des Betriebs der Kollerfähre bei den im Einzugsgebiet der Kollerinsel liegenden Kommunen. Das baden-württembergische Finanzministerium befürwortet zwar den Weiterbetrieb der Fähre aus Gründen der Historie, des Naturschutzes und der Erreichbarkeit, sieht sich rechtlich dazu aber nicht in der Pflicht und beabsichtigt daher eine finanzielle Beteiligung der kommunalen Seite zu erreichen, weil der Fährbetrieb auch der Naherholung der in der Region lebenden Menschen diene.

Diese Nachricht erreichte dieser Tage die Gemeinde Brühl und das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis im Rahmen eines Gesprächs mit Vertretern des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg.

Wie soll es mit der Kollerfähre Brühl künftig weitergehen? Auf Initiative von Bürgermeister Dr. Ralf Göck, Gemeinde Brühl, trafen sich am Freitag, 4. Oktober 2019 die Landtagsabgeordneten des Rhein-Neckar-Kreises Karl Klein (CDU), Julia Philippi (CDU), Manfred Kern (Die Grünen), Daniel Born (SPD) und Klaus-Günther Voigtmann (AfD), Landrat Stefan Dallinger, Rhein-Neckar-Kreis, sowie Vertreter der Fraktionen im Gemeinderat der Gemeinde Brühl zu einem Austausch im Brühler Rathaus.

Bürgermeister Dr. Göck skizzierte die aktuelle Auffassung des Landesrechnungshofes Baden-Württemberg, der zum Ergebnis kommt, dass das Land den Fährbetrieb 2020 einstellen sollte, weil es keine rechtliche Verpflichtung zum Weiterbetrieb gebe, der Fährbetrieb nicht wirtschaftlich sei und auch keine verkehrliche Notwendigkeit zum Weiterbetrieb gesehen werde. „Diese Meinung teilen wir nicht“, so Landrat Stefan Dallinger. „Wir gehen davon aus, dass der Vorgang bisher nur fiskalisch, jedoch nicht verkehrsrechtlich bewertet worden ist.“ Die zuständigen Fachämter der Kreisbehörde haben sich mit der Kollerfähre und ihrer Bedeutung für die Landwirtschaft, den Naturschutz, Hochwasserschutz und Tourismus umfassend beschäftigt und insbesondere die verkehrsrechtliche Bedeutung der Fähre fundamental aufgearbeitet. Somit ist die Kollerfähre für die verkehrliche Erschließung und Nutzung der Kollerinsel derzeit notwendiger Bestandteil der durchgehend befahrbaren Landesstraße (L) 630, die von Schwetzingen über Brühl zur Kollerinsel und dort bis zur Landesgrenze zwischen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz führt. Ist eine Fähre unter Übernahme der öffentlich-rechtlichen Pflicht zur Unterhaltung und zum Betrieb dem öffentlichen Verkehr gewidmet, erhält sie die Eigenschaft eines Wegebestandteils oder eines selbständigen Wegs. Der Betrieb der Kollerfähre geht zurück auf den großherzoglichen Erlass von 1834. Seit Bestehen des Landes Baden-Württemberg wurde der Fährbetrieb ununterbrochen aufrechterhalten. Nach dem bis 1945 geltenden preußischen Wegerecht ist die Fähre damit zur öffentlichen Straße geworden und fällt als Bestandteil einer Landesstraße in die Straßenbaulast des Landes Baden-Württemberg, so das Ergebnis der Prüfung der Kreisbehörde.

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Zudem rücken aktuell die Bedeutung der L 630 und ihre Netzfunktion ins Blickfeld der Öffentlichkeit, weil anlässlich von Brückensanierungen in der Region zutage tritt, dass es zu wenige Rheinquerungen für den Kfz-Verkehr gibt und deren Nutzbarkeit gegenwärtig und in den nächsten Jahren durch Großbaustellen eingeschränkt ist. „Die Fährverbindung ist Teil einer Landesstraße und daher als Verbindung der westlichen Landesgrenze Baden-Württembergs mit dem Nachbarbundesland Rheinland-Pfalz nicht wegzudenken“, stellt der Bürgermeister der Gemeinde Brühl, Dr. Ralf Göck, nochmals klar. Ebenso informierte er darüber, dass die Gemeinde Brühl bereits fast eine halbe Million Euro in die Erschließung der Kollerinsel, die als Taschenpolter dem Hochwasserschutz dient, investiert hat: Insbesondere in den Parkplatz und den Strom-, Wasser- und Abwasseranschluss des Campingplatzes. „Davon gingen zwar Gutschriften aus Überzahlungen und einem Zuschuss des Landes ab“, so Dr. Göck,“ jedoch hat die Gemeinde Brühl unterm Strich 411.000 Euro in die Erschließung eines Grundstückes des Landes Baden-Württemberg einbezahlt, obwohl hierfür keinerlei Rückflüsse in die Gemeindekasse erwartet werden.“

Die Einstellung der traditionsreichen Verbindung von Brühl zur Kollerinsel über den Rhein würde darüber hinaus zwei große landwirtschaftliche Betriebe in ihrer Existenz gefährdet, die über 70 Hektar Fläche auf der Kollerinsel bewirtschaften. „Die Kollerfähre ist für Landwirtschaft und Naturschutz auf der Kollerinsel von enormer Bedeutung“, bestätigt Landwirt Erny und zwar sowohl zum Erhalt und zur Pflege der dortigen landwirtschaftlichen als auch der unter naturschutzfachlichen Gesichtspunkten zu pflegenden Flächen.

Die Landtagsabgeordneten waren sich einig: „Der Fährbetrieb der Kollerfähre Brühl muss erhalten bleiben. Ein Ende der Rheinfähre hätte äußerst negative Auswirkungen für die Gemeinde Brühl, den Rhein-Neckar-Kreis und die ganze Region. Die Fähre ist als Bestandteil der L 630 anzusehen und unterliegt damit der Straßenbaulast des Landes. Wir alle werden diese Position des Rhein-Neckar-Kreises und der Gemeinde Brühl unterstützen und das Land bitten, den Fährbetrieb von Brühl zur Kollerinsel auch für künftige Jahre zu erhalten und finanziell sicherzustellen.“

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Gewonnen haben die Klassen 4a und 4b der Schillerschule Nußloch

Unter dem Motto „Frieden braucht Mut“ hat der Kreisverband Rhein-Neckar des Gemeindetags gemeinsam mit dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge Bezirksverband Nordbaden und dem Rhein-Neckar-Kreis einen Plakatwettbewerb zu 100 Jahre Volkstrauertag durchgeführt, um diesen Gedenktag wieder intensiver in das Bewusstsein vieler Menschen zu rücken.

Landrat Stefan Dallinger unterstützt dieses wunderbare Projekt als Botschafter und war über die große Beteiligung der 4. Klassen der Grundschulen im Rhein-Neckar-Kreis und die zahlreichen Plakate, die in den vergangenen Tagen aus vielen Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis im Landratsamt eingegangen sind, sehr erfreut. Am Freitag, 4. Oktober hat die Jury des Kreisvorstandes des Gemeindetags Rhein-Neckar, bestehend aus dem Vorsitzenden, Bürgermeister Michael Kessler, Gemeinde Heddesheim, und Vorstandsmitglied, Bürgermeister Andreas Metz, Gemeinde Ilvesheim, das Siegerplakat gekürt. Gewonnen haben die Klassen 4a und 4b der Schillerschule Nußloch.

„Die Wahl ist uns nicht leichtgefallen“, so Bürgermeister Michael Kessler, denn zahlreiche außergewöhnliche Plakate zu diesem Thema haben uns erreicht.“ Und Bürgermeister Andreas Metz ergänzte: „Wir danken allen Schülerinnen und Schülern der 4. Klassen der Grundschulen im Rhein-Neckar-Kreis für ihre kreativen Ideen und ihr Engagement.“

Ausschlaggebend für die Wahl der Jury war, dass das Plakat der Klassen 4a und 4b der Schillerschule Nußloch durch eine klare, sehr schnell verständliche Botschaft besticht und bunt und lebendig auf das Motto des Volkstrauertages am Sonntag, 17. November 2019 aufmerksam macht.

Die Gewinner erwartet nun als Preis Spiele aus der Spielesammlung des Rhein-Neckar-Kreises. „Und weil es bei uns nur Sieger gibt“, so Landrat Dallinger, „werden alle beteiligten Schulen einen kleinen Preis für ihr Engagement erhalten.“

Das Siegerplakat wird nun vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis gedruckt und in den kommenden Tagen an die Bürgermeisterämter der Städte und Gemeinden im Kreis zum Aushang und Bewerben des Volkstrauertags 2019 verteilt.

Im Oktober 2018 fand in Schwetzingen mit den Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis und Verantwortlichen des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis ein Workshop zur „Zukunft des Volkstrauertages – Neues und Erfahrungen“ statt. Eines der Ergebnisse war es, zusammen mit dem Rhein-Neckar-Kreis einen Plakatwettbewerb mit den Schulen in den Kreisgemeinden zum 100-jähriegen Jubiläum des Volkstrauertages 2019 durchzuführen. Alle 4. Klassen der Grundschulen im Rhein-Neckar-Kreis waren aufgerufen, ein Plakatmotiv mit dem Themeninhalt „Frieden braucht Mut – Volkstrauertag am 17. November 2017“ zu entwerfen.

Mit dem Plakatwettbewerb wollen die Städte und Gemeinden das Andenken und die Bedeutung des Volkstrauertages in den Schulen, aber die Bedeutung dieses Gedenktages in unserer Gesellschaft mit einem eigens dafür entworfenen Schülerplakat als Wiedererkennung in allen 54 Städten und Gemeinden des Kreises im Bewusstsein der Menschen auf ein Neues verankern. Der Rhein-Neckar-Kreis unterstützte diese Initiative mit dem Druck und dem Versand des Gewinnerplakats an die kreisangehörigen Kommunen und stiftete die Präsente für alle beteiligten Grundschulklassen.

Bildunterzeile (Foto Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis): Welches Motiv wirbt 2019 für den Volkstrauertag? Gewonnen hat das Plakatmotiv der Klassen die 4a und 4b der Schillerschule in Nußloch. Der Vorsitzende des Kreisverbands Rhein-Neckar, Bürgermeister Michael Kessler, und Vorstandsmitglied Bürgermeister Andreas Metz präsentieren das Siegerplakat.

Seit dem 1. Oktober 2019 ist Doreen Kuss neue Dezernentin für Ordnung und Gesundheit beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. Sie folgt auf Christoph Schauder, der zum 1. August 2019 als Erster Landesbeamter zum Main-Tauber-Kreis wechselte.

Doreen Kuss ist im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis keine Unbekannte. Sie begann hier 2013 ihre Beamtenlaufbahn nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Mannheim und Heidelberg und dem nachfolgenden juristischen Vorbereitungsdienst beim Land Hessen. Von Juli 2013 bis März 2017 war sie im Rechtsamt der Kreisbehörde für die Betreuung des Ordnungsamtes, des Jugendamtes, des Amtes für Feuerwehr und Katastrophenschutz und die Integrierte Leitstelle Rhein-Neckar zuständig. Zuletzt arbeitete die 34-Jährige beim Regierungspräsidium Karlsruhe im Ankunftszentrum Baden-Württemberg/Patrick-Henry-Village Heidelberg. Dort war sie als Sachgebietsleitung verantwortlich für den landesseitigen Registrierungsprozess neu ankommender Flüchtlinge.

Die Juristin hatte sich erfolgreich auf die Stelle der Leitung des Dezernats für Ordnung und Gesundheit beworben. Ihren Dienstsitz hat sie im Haupthaus der Kreisbehörde in der Kurfürsten-Anlage 38 bis 40 in Heidelberg. Landrat Stefan Dallinger ist froh darüber, dass diese wichtige Position mit einer kompetenten Persönlichkeit besetzt werden konnte, die den Rhein-Neckar-Kreis bereits kenne. Er freue sich sehr auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Eine große Bandbreite von Themen wartet nun auf die neue Dezernentin. So wird Doreen Kuss für das Rechtsamt, das Ordnungsamt, das Amt für Feuerwehr und Katastrophenschutz, das Gesundheitsamt sowie für das Veterinäramt und Verbraucherschutz verantwortlich sein. Ebenso in ihre Zuständigkeit fällt die Geschäftsführung für die Stabsstelle Integration. „Herausforderungen wird es genügend geben“, so die Volljuristin, die künftig auch für die Neuausrichtung der Integrierten Leitstelle in Ladenburg zuständig ist. Sie werde alle Aufgaben motiviert angehen, so Kuss. Insbesondere freue sie sich, mit einem engagierten und kompetenten Team zusammenarbeiten zu dürfen.

Doreen Kuss ist ein Kind der Metropolregion Rhein-Neckar. Geboren in Heppenheim lebt sie heute in Viernheim.

Selbständig öffentliche Verkehrsmittel benutzen, andere Menschen treffen oder die eine oder andere Besorgung machen – geht das auch mit körperlichen Einschränkungen? Um Menschen mit Handicap, Geh- oder Sehbehinderung dafür fit zu machen, findet in Weinheim am Dienstag, 22. Oktober, ab 10 Uhr ein kostenloses Bustraining statt. Die Aktion wurde durch den Weinheimer Pflegestützpunkt des Rhein-Neckar-Kreises und dem Behindertenbeauftragten des Rhein-Neckar-Kreises, Patrick Alberti, initiiert. Veranstalter ist der BRN-Busverkehr Rhein-Neckar.

„Angesprochen sind Menschen mit und ohne Handicap. Und zwar unabhängig davon, ob sie ein Hilfsmittel benutzen oder nicht. Das Motto ist: sicher einsteigen, entspannt unterwegs sein, sicher ankommen“, erklärt der kommunale Behindertenbeauftragte Patrick Alberti. Nach einer Einführung und einem Vortrag mit allerlei Tipps und Tricks in den Räumen des Seniorenbüros steht auf dem Dürreplatz ein Bus zum Üben bereit. Ein erfahrener Bustrainer beantwortet alle Fragen rund ums Busfahren und geht in praktischen Übungen auf die persönliche Situation jedes einzelnen Teilnehmenden ein. Treffpunkt ist am Dienstag, 22. Oktober, 10 Uhr, im Bürgerbüro Weinheim (Dürrestraße 2, Raum 236).

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich. Interessierte melden sich bitte bei Karola Marg vom Pflegestützpunkt in Weinheim (Telefon 06221/522-2620) oder beim kommunalen Behindertenbeauftragten Patrick Alberti (Telefon 06221/522-2469) an.

Offener Familientreff in Hoffenheim hat sich etabliert

„Der Familientreff in Hoffenheim ist hell, und er ist freundlich“, freute sich Martina Zimmermann vom Landratsamt bei ihrem Besuch im offenen Treff für Familien im Pavillon von Anpfiff ins Leben e.V… Kurz vor dem zweijährigen Bestehen des Angebots für junge Familien stattete sie der Runde einen Besuch ab und stellte neben dem Angebot „STÄRKE“ auch die weiteren Hilfs- und Unterstützungsangebote der Frühen Hilfen im Jugendamt vor.

Aus Mitteln des „STÄRKE“-Programms werden Getränke, Knabbereien und Veranstaltungen finanziert, wenn sich Eltern und ihre Kinder jeden zweiten Montag nach dem Kindergarten gegen 14:30 Uhr zum Plaudern und Spielen im Bewegungsraum zusammenfinden. Darüber zeigen sich Sabine Kaltwasser, Stefanie Sosa y Fink (Stadt Sinsheim) und Anja Kreß (Evangelischer Kindergarten Hoffenheim) als Initiatorinnen sehr dankbar. Auch Gastgeberin Stefanie Wild von Anpfiff ins Leben e.V. würdigte den Familientreff bei einem spontanen Zusammentreffen im Sommer: „Das Angebot hat sich etabliert“. Amtsleiterin Carmen Eckert-Leutz im Amt für Bildung, Familie und Soziales stellt alle Weichen, um die Treffen auch im neuen Jahr zu erhalten.

Darauf, dass das Spiel der Kinder zufrieden und harmonisch verläuft, achten junge Mitarbeiter im Freiwilligen Sozialen Jahr aus dem Kindergarten Vogelnest und der TSG 1899 Hoffenheim mit Simon Feißt. Die nächsten Treffen finden am 14.10.2019 (mit MUSA Krabbelkonzert), 04.11.2019, 18.11.2019 und 02.12.2019 von 14:30 – 16:00 Uhr statt. Bevor alle auseinandergehen, gibt es eine Geschichte für die Kinder. Und zum Abschluss klingt es dann „unser Treff, der ist jetzt aus, alle Leute gehen nach Haus.“

Über spontanen Besuch oder Mithilfe im Familientreff freuen sich Stefanie Sosa y Fink und Sabine Kaltwasser. Informationen und Kontakt unter [email protected] oder Telefon 07261/404-171.

Sanierung der Hauptstraße / Friedrichstraße ab 14.10.2019 im Bauabschnitt IV und V

Ab Montag, 14.10.2019 gehen die Sanierungsarbeiten der Hauptstraße / Friedrichstraße in die nächsten Bauabschnitte. Die Arbeiten in der Hauptstraße sind dann abgeschlossen, die Fahrbahn wird für den Verkehr freigegeben.

Die folgenden Abschnitte betreffen ausschließlich die Friedrichstraße. Diese wird nach der Einmündung Schwimmbadweg bis zur Einmündung in die Hauptstraße für den Verkehr gesperrt.

Die empfohlene Umleitungsstrecke verläuft wie folgt: Schwarzwaldstraße/Kreisverkehr  Strombergstraße  Neulandstraße Jahnstraße  Dührener Straße  Hauptstraße (in beiden Richtungen) und wird entsprechend ausgeschildert.

Die Stadtverwaltung Sinsheim bittet um Beachtung.

Bei der Lokalen Agenda Gruppe Radwegenetz übernahm Sebastian Mahner die Funktion des Sprechers. In der Sitzung am 30. September 2019 bedankte er sich bei der bisherigen Sprecherin der Gruppe Ulla Becker für ihren besonderen Einsatz. Ihr besonderes Augenmerk galt der Verkehrssicherheit für Radfahrer im Stadtgebiet und auf den Radwegen im Kraichgau.

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Nach einigen Jahren des Engagements wollte Frau Becker den Stab in jüngere Hände weitergeben. Sie wird der Agenda Gruppe Radwegenetz weiterhin treu bleiben und mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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